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	<title>Rainmaker Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-07-05T19:40:18Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=AGBs&amp;diff=894</id>
		<title>AGBs</title>
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		<updated>2026-07-05T17:44:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Definition &amp;amp; Anwendbarkeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Allgemeine Geschäftsbedingungen: Niemand liest sie, aber sie sind für so manche Überraschung gut. Hin und wieder sogar für Preise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Definition &amp;amp; Anwendbarkeit&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Vorschriften des BGB sind grundsätzlich sehr &amp;quot;verbraucherfreundlich&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Vieles davon ist aber dispositives Recht, es kann also im Rahmen einer Vereinbarung verändert werden. Und da insb. in großen Geschäften mit sehr vielen Kunden niemand die Zeit hat und den Aufwand betreiben will mit jedem einzelnen Kunden eine solche Vereinbarung auszuhandeln gibt es die AGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die AGB eines Geschäfts als Vertragsbestandteil gelten muss der Kunde natürlich &#039;&#039;&#039;Gelegenheit haben sie zu lesen.&#039;&#039;&#039; Außerdem muss er &#039;&#039;&#039;mit ihrem Inhalt einverstanden sein&#039;&#039;&#039; (§305 Abs. 2 BGB), was ausdrücklich oder durch eine konkludente Handlung erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist zudem, dass eine individuelle Abrede, wenn es sie gibt, den AGB gegenüber Vorrang hat (§305b BGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die AGB Vertragsbestandteil sind und eine Klausel (oder gar die ganzen AGB) &#039;&#039;&#039;für unwirksam erklärt werden sollten, gefährdet dies nicht den Kaufvertrag.&#039;&#039;&#039; In so einem Fall &#039;&#039;&#039;gelten dann die gesetzlichen Vorschriften&#039;&#039;&#039; anstelle der unwirksamen Klausel(n) (§306 Abs. 1 BGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Klauselverbote&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Natürlich kann ein Unternehmer nicht einfach jeden Mist in seine AGBs schreiben (wäre ja noch schöner). An zwingendes Recht muss er sich logischerweise halten, außerdem gibt es einige Paragraphen, die bestimmte Klauseln von vornherein ausschließen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sind &#039;&#039;&#039;Klauseln, die gegen die Grundgedanken des BGB verstoßen&#039;&#039;&#039; (Treu und Glauben, gute Sitten, Rechte und Pflichten, etc.) &#039;&#039;&#039;unwirksam&#039;&#039;&#039; (§307 BGB), ebenso Klauseln, die dem Unternehmer unangemessen lange Fristen für Lieferung, Prüfung oder Zahlung einräumen oder ihm z. B. gestatten die vereinbarte Leistung abzuändern (&#039;&#039;&#039;Klauseln mit Wertungsmöglichkeit&#039;&#039;&#039;, §308 BGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch &#039;&#039;&#039;Klauseln ohne Wertungsmöglichkeit können unwirksam sein&#039;&#039;&#039;, so zum Beispiel kurzfristige Preiserhöhungen, Vertragsstrafen, Haftungsausschlüsse o. ä. (§309 BGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschränkend hierzu muss aber gesagt werden, dass &#039;&#039;&#039;ein Vertrag zwischen zwei Kaufleuten bzw. Unternehmern nicht allen diesen Einschränkungen unterliegt,&#039;&#039;&#039; in diesen Fällen ist &#039;&#039;&#039;nur der eben erwähnte §307 sowie bei §308 1a und 1b anwendbar&#039;&#039;&#039; (§310 BGB). Auch wenn der Grundgedanke des BGB natürlich weiterhin gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Wichtige Paragraphen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(alles BGB)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§305&#039;&#039;&#039; - Definition AGBs, wann werden AGBs Vertragsbestandteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§305b&#039;&#039;&#039; - Individuelle Absprachen haben Vorrang vor AGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§306 Abs. 1&#039;&#039;&#039; - Wenn eine AGB-Klausel oder die ganzen AGB unwirksam sind gilt der Kaufvertrag nach wie vor. Anstelle der AGB-Klauseln treten die gesetzlichen Vorschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§307&#039;&#039;&#039; - AGB-Klauseln, die gegen den Grundgedanken der BGB-Vorschriften verstoßen (Stichwort: Wesentliche Rechte und Pflichten), sind unwirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§308&#039;&#039;&#039; - Unangemessen lange Fristen (für Lieferung, Zahlung, Prüfung, etc.) sind unwirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§309&#039;&#039;&#039; - Offensichtlicher Blödsinn und Frechheiten (ich bitte diese flapsige Formulierung zu entschuldigen, aber die Liste von §309 ist ziemlich lang) sind unwirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§310&#039;&#039;&#039; - Wird ein Vertrag zwischen Kaufleuten bzw. Unternehmern geschlossen, ist §309 nicht anwendbar, sondern nur §307 und §308 1a und 1b. Dennoch ist der Grundgedanke zu beachten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Checkliste&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Checkliste AGB-Gültigkeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Besteht ein Kaufvertrag (§433 BGB)?&lt;br /&gt;
* Sind die AGB Vertragsbestandteil (§305 BGB)?&lt;br /&gt;
* Gibt es individuelle Nebenabreden (§305b BGB)?&lt;br /&gt;
* Ist die fragliche Klausel wirksam (§§ 307, 308, 309 BGB)?&lt;br /&gt;
* Sind die Parteien Privatpersonen oder Unternehmer (§310 BGB)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RF: Sind die betroffenen Klauseln unwirksam treten die gesetzlichen Bestimmungen an ihre Stelle, der Vertrag bleibt wirksam (§306 BGB).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Wirtschaftsprivatrecht&amp;diff=893</id>
		<title>Wirtschaftsprivatrecht</title>
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		<updated>2026-07-05T16:59:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Präsenztage - Zivilrecht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Übersichtsseite für Wirtschaftsprivatrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Online-Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Abstraktionsprinzip]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Präsenztage - Zivilrecht&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Angebote &amp;amp; Annahme]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Vertretungen]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Schuldrecht]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[AGBs|AGB]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Kaufverträge&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Präsenztage - Handelsrecht&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Kaufleute&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Personengesellschaften&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Kapitalgesellschaften&#039;&#039;&#039; ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=AGBs&amp;diff=892</id>
		<title>AGBs</title>
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		<updated>2026-07-05T16:39:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: Die Seite wurde neu angelegt: „Allgemeine Geschäftsbedingungen: Niemand liest sie, aber sie sind für so manche Überraschung gut. Hin und wieder sogar für Preise.  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition &amp;amp; Anwendbarkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klauselverbote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Paragraphen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; == &amp;#039;&amp;#039;(alles BGB)&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§305&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Definition AGBs, wann werden AGBs Vertragsbestandteil.  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§305b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Individuelle Absprachen haben Vorrang vor AGB.  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§306&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Wenn eine AGB-Klausel oder die ganzen AGB unwirksam sind g…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Allgemeine Geschäftsbedingungen: Niemand liest sie, aber sie sind für so manche Überraschung gut. Hin und wieder sogar für Preise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Definition &amp;amp; Anwendbarkeit&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Klauselverbote&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Wichtige Paragraphen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(alles BGB)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§305&#039;&#039;&#039; - Definition AGBs, wann werden AGBs Vertragsbestandteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§305b&#039;&#039;&#039; - Individuelle Absprachen haben Vorrang vor AGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§306&#039;&#039;&#039; - Wenn eine AGB-Klausel oder die ganzen AGB unwirksam sind gilt der Kaufvertrag nach wie vor. Anstelle der AGB-Klauseln treten die gesetzlichen Vorschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§307&#039;&#039;&#039; - AGB-Klauseln, die gegen den Grundgedanken der BGB-Vorschriften verstoßen (Stichwort: Wesentliche Rechte und Pflichten), sind unwirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§308&#039;&#039;&#039; - Unangemessen lange Fristen (für Lieferung, Zahlung, Prüfung, etc.) sind unwirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§309&#039;&#039;&#039; - Offensichtlicher Blödsinn und Frechheiten (ich bitte diese flapsige Formulierung zu entschuldigen, aber die Liste von §309 ist ziemlich lang) sind unwirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§310&#039;&#039;&#039; - Wird ein Vertrag zwischen Kaufleuten bzw. Unternehmern geschlossen, ist §309 nicht anwendbar, sondern nur §307 und §308 1a und 1b. Dennoch ist der Grundgedanke zu beachten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Checkliste&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Schuldrecht&amp;diff=891</id>
		<title>Schuldrecht</title>
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		<updated>2026-07-04T17:51:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Vertretenmüssen &amp;amp; Hilfspersonen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wer schuldet wem wann, was und woraus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arten von Schuldverhältnissen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Vertragliche Schuldverhältnisse&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Vertragliche Schuldverhältnisse haben ihren Ursprung in einem geschlossenen Vertrag (wer hätte das gedacht) oder einer sonstigen Übereinkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei kann es sich um &#039;&#039;&#039;gegenseitig verpflichtende Schuldverhältnisse&#039;&#039;&#039; (Kaufverträge, Mietverträge, etc.) handeln, in denen beide Parteien zu etwas verpflichtet werden, oder um &#039;&#039;&#039;einseitig verpflichtende Schuldverhältnisse&#039;&#039;&#039; (bspw. Schenkungen, Bürgschaften, etc.), bei denen sich nur eine Partei verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Begründung von vertraglichen Schuldverhältnissen&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Ein vertragliches Schuldverhältnis kann logischerweise &#039;&#039;&#039;mit dem Vertragsschluss&#039;&#039;&#039; begründet werden (&#039;&#039;&#039;§311 Abs. 1&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch reicht auch schon &#039;&#039;&#039;die Aufnahme von Vertragsverhandlungen&#039;&#039;&#039; oder sogar nur die &#039;&#039;&#039;Absicht einen Vertrag zu schließen&#039;&#039;&#039;, damit ein Schuldverhältnis entstehen kann (&#039;&#039;&#039;§241 Abs. 2; §311 Abs. 2&#039;&#039;&#039;). Vor dem Abschluss eines Vertrages gilt dies aber nur für Nebenpflichten (siehe weiter unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Gesetzliche Schuldverhältnisse&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Gesetzliche Schuldverhältnisse haben ihren Ursprung in - Achtung: Überraschung! - Gesetzen. Sie sind allerdings etwas komplizierter, schwerer nachzuweisen und bieten in der Regel weniger Möglichkeiten. &#039;&#039;&#039;Als Geschädigter sollte man sich daher immer bemühen, ein vertragliches Schuldverhältnis nachzuweisen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für gesetzliche Schuldverhältnisse sind etwa die &#039;&#039;&#039;ungerechtfertigte Bereicherung&#039;&#039;&#039; (Bsp.: Jemand bekommt aus Versehen ohne Grund Geld auf sein Konto überwiesen und verweigert dessen Rückgabe, &#039;&#039;&#039;§812ff. BGB&#039;&#039;&#039;) oder &#039;&#039;&#039;unerlaubte Handlungen&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;§823ff. BGB&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vertragspflichten&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Hauptpflichten&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hierum geht es in vertraglichen Schuldverhältnissen. &#039;&#039;&#039;Die Hauptpflicht bei einem Kaufvertrag wäre also für den Verkäufer das Übergeben der Ware und für den Käufer das Zahlen des Kaufpreises.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei muss der &#039;&#039;&#039;§242 BGB&#039;&#039;&#039; berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Nebenpflichten&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Bei jedem Vertrag gibt es zudem noch die (meistens) unausgesprochenen Nebenpflichten, die aber trotzdem eingehalten werden müssen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Treuepflicht:&#039;&#039;&#039; Beide Parteien müssen alles tun, um den Vertrag erfüllen zu können und alles unterlassen, was das gefährdet (sie dürfen also bspw. den jeweils anderen nicht in seinen Bemühungen behindern).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schutzpflicht:&#039;&#039;&#039; Beide Parteien müssen ihren Teil des Vertrages so erfüllen, dass dem jeweils anderen Teil kein Schaden entsteht (oder &amp;quot;Rechtsverletzungen vermieden werden&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitwirkungspflichten:&#039;&#039;&#039; Beide Parteien müssen alles tun, um den Vertragszweck auch wirklich zu erreichen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aufklärungspflichten:&#039;&#039;&#039; Aus Treu und Glauben (§242 BGB) entstehen Anzeige-, Hinweis-, und Offenbarungspflichten (bspw. die Offenlegung, dass jemand als &#039;&#039;&#039;[[Vertretungen|Vertreter]]&#039;&#039;&#039; agiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden eine oder gar mehrere dieser Nebenwirkungspflichten verletzt, können daraus Schadensersatzansprüche entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Leistungsstörungen &amp;amp; Schadensersatz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Zentrale Schadensersatznorm: §280 BGB&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Paragraphen ergeben sich diverse Paragraphenketten, jede für unterschiedliche Fälle konzipiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Schadensersatz PLUS die eigentliche Leistung&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nebenpflichtverletzung - §280 Abs. 1, §241:&#039;&#039;&#039; Ein Schuldner verletzt eine der vertraglichen Nebenpflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schuldnerverzug (Verzögerungsschaden) - §280 Abs. 1 u. 2, §286, §271:&#039;&#039;&#039; Ein Schuldner kommt seiner Hauptleistungspflicht nicht (rechtzeitig) nach, er kann die Leistung aber nachholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Schadensersatz STATT der eigentlichen Leistung&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schuldnerverzug (Nichterfüllungsschaden) - §280 Abs. 1 u. 3, §281:&#039;&#039;&#039; Ein Schuldner kommt seiner Hauptleistungspflicht nicht (rechtzeitig) nach, er könnte sie nachholen, aber der Empfänger hat nicht länger Bedarf/Interesse daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schutzpflichtverletzung - §280 Abs. 1 u. 3, §282:&#039;&#039;&#039; Die Hauptleistung ist erfüllt bzw. erfüllbar, dem Empfänger wegen Nebenpflichtverletzungen aber nicht mehr zumutbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(Nachträgliche) Unmöglichkeit - §280 Abs. 1 u. 3, §283, §275:&#039;&#039;&#039; Die Hauptleistung ist auch beim besten Willen nicht mehr möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vertretenmüssen &amp;amp; Hilfspersonen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Unser Schadensersatzparagraph &#039;&#039;&#039;§280 geht bei einer Pflichtverletzung zunächst immer von einem Verschulden aus&#039;&#039;&#039;, derjenige, der die Pflichtverletzung begangen hat muss also &#039;&#039;&#039;nachweisen, dass er es nicht getan hat&#039;&#039;&#039;, wenn er einer Schadensersatzzahlung entgehen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit in Sachen Schuldverhältnisse und Schadensersatz gibt es bei Arbeitgebern: Baut der Vertreter (meint: Mitarbeiter) eines Vertretenen (Arbeitgeber) Mist, so &#039;&#039;&#039;muss der Arbeitgeber dafür geradestehen&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;§278 BGB&#039;&#039;&#039;). Hierbei gibt es (grundsätzlich) keine Ausnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht es um ein &#039;&#039;&#039;gesetzliches Schuldverhältnis&#039;&#039;&#039; - wenn also kein Vertrag mit dem Arbeitgeber besteht und der Geschädigte auch keinen begründen wollte - ist eine &#039;&#039;&#039;Entlastung des Arbeitgebers möglich&#039;&#039;&#039;, wenn dieser den betreffenden Mitarbeiter &#039;&#039;&#039;sorgfältig ausgesucht, geschult und überwacht&#039;&#039;&#039; hat. Dies muss der Arbeitgeber aber &#039;&#039;&#039;nachweisen können&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;§831 Abs. 1 BGB&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Wichtige Paragraphen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(alles BGB)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§241 Abs. 2&#039;&#039;&#039; - Ein Schuldverhältnis kann neben der Haupt- auch Nebenpflichten beinhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§242&#039;&#039;&#039; - In einem Schuldverhältnis gelten Treu und Glauben und die jeweiligen Verkehrssitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§271&#039;&#039;&#039; - Wird für eine Leistung kein Leistungszeitrahmen gesetzt, so kann der Gläubiger die Leistung sofort verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§275&#039;&#039;&#039; - Ist eine Leistung unmöglich geworden, so muss sie nicht mehr geleistet werden. Ggf. treten §280 und infolgedessen §283 in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§278&#039;&#039;&#039; - Ein Arbeitgeber haftet immer für die vertraglich schuldrechtlichen Verstöße seiner Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§280&#039;&#039;&#039; - Bei Verletzung der Haupt- oder Nebenpflichten kann die jeweils andere Partei Schadensersatz verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§281&#039;&#039;&#039; - In einem Fall, in dem §280 anwendbar ist kann der Geschädigte (u. U. mit Fristsetzung) Schadensersatz zusätzlich zur oder statt der vereinbarten Leistung verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§282&#039;&#039;&#039; - Wenn ein Schuldner eine Nebenpflicht (§241 Abs. 2) verletzt und ein Fall von §280 vorliegt, kann der Geschädigte Schadensersatz statt der Leistung verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§283&#039;&#039;&#039; - Ein Geschädigter kann Schadensersatz verlangen, wenn ein Fall von §280 vorliegt und die vereinbarte Leistung gem. §275 unmöglich geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§286&#039;&#039;&#039; - Leistet ein Schuldner auch nach einer Mahnung nicht (und ist das sein Verschulden), hat der Geschädigte ggf. Anspruch auf Schadensersatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§311 Abs. 1&#039;&#039;&#039; - Ein vertragliches Schuldverhältnis entsteht mit dem Beschluss eines Vertrages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§311 Abs. 2&#039;&#039;&#039; - Damit vertragliche Nebenpflichten entstehen reicht es aus einen Vertragsabschluss zu planen oder vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§812ff.&#039;&#039;&#039; - Ungerechtfertigte Bereicherung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§823ff.&#039;&#039;&#039;  - Unerlaubte Handlungen, umfasst auch gesetzliche Schuldverhältnisse im Fall von Schäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§831 Abs. 1&#039;&#039;&#039; - Ein Arbeitgeber haftet nicht für die Verfehlung eines Mitarbeiters, wenn kein vertragliches Schuldverhältnis vorliegt und er nachweisen kann, dass er den Mintarbeiter sorgfältig ausgewählt, geschult und überwacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Checklisten Schuldverhältnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Checkliste Schadensersatz:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Besteht ein Schuldverhältnis (vertraglich oder gesetzlich - §311 Abs. 1 bzw. §823)?&lt;br /&gt;
* Liegt eine Pflichtverletzung vor (§241 Abs. 1)?&lt;br /&gt;
* Gibt es einen Fall von Vertretenmüssen bzw. keine Exkulpation? (Haftet der Verursacher bzw. dessen Arbeitgeber?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RF, falls alles erfüllt: Schadensersatz gem. §280 und zusätzlich (je nach Fall) §§ 241, 281, 282, 283, 286, 275, 271.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Schuldrecht&amp;diff=890</id>
		<title>Schuldrecht</title>
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		<updated>2026-07-04T15:37:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Arten von Schuldverhältnissen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wer schuldet wem wann, was und woraus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arten von Schuldverhältnissen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Vertragliche Schuldverhältnisse&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Vertragliche Schuldverhältnisse haben ihren Ursprung in einem geschlossenen Vertrag (wer hätte das gedacht) oder einer sonstigen Übereinkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei kann es sich um &#039;&#039;&#039;gegenseitig verpflichtende Schuldverhältnisse&#039;&#039;&#039; (Kaufverträge, Mietverträge, etc.) handeln, in denen beide Parteien zu etwas verpflichtet werden, oder um &#039;&#039;&#039;einseitig verpflichtende Schuldverhältnisse&#039;&#039;&#039; (bspw. Schenkungen, Bürgschaften, etc.), bei denen sich nur eine Partei verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Begründung von vertraglichen Schuldverhältnissen&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Ein vertragliches Schuldverhältnis kann logischerweise &#039;&#039;&#039;mit dem Vertragsschluss&#039;&#039;&#039; begründet werden (§311 Abs. 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch reicht auch schon &#039;&#039;&#039;die Aufnahme von Vertragsverhandlungen&#039;&#039;&#039; oder sogar nur die &#039;&#039;&#039;Absicht einen Vertrag zu schließen&#039;&#039;&#039;, damit ein Schuldverhältnis entstehen kann (§241 Abs. 2 ; §311 Abs. 2). Vor dem Abschluss eines Vertrages gilt dies aber nur für Nebenpflichten (siehe weiter unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Gesetzliche Schuldverhältnisse&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Gesetzliche Schuldverhältnisse haben ihren Ursprung in - Achtung: Überraschung! - Gesetzen. Sie sind allerdings etwas komplizierter, schwerer nachzuweisen und bieten in der Regel weniger Möglichkeiten. &#039;&#039;&#039;Als Geschädigter sollte man sich daher immer bemühen, ein vertragliches Schuldverhältnis nachzuweisen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für gesetzliche Schuldverhältnisse sind etwa die &#039;&#039;&#039;ungerechtfertigte Bereicherung&#039;&#039;&#039; (Bsp.: Jemand bekommt aus Versehen ohne Grund Geld auf sein Konto überwiesen und verweigert dessen Rückgabe, &#039;&#039;&#039;§812ff. BGB&#039;&#039;&#039;) oder &#039;&#039;&#039;unerlaubte Handlungen&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;§823ff. BGB&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vertragspflichten&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Hauptpflichten&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hierum geht es in vertraglichen Schuldverhältnissen. &#039;&#039;&#039;Die Hauptpflicht bei einem Kaufvertrag wäre also für den Verkäufer das Übergeben der Ware und für den Käufer das Zahlen des Kaufpreises.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei muss der &#039;&#039;&#039;§242 BGB&#039;&#039;&#039; berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Nebenpflichten&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Bei jedem Vertrag gibt es zudem noch die (meistens) unausgesprochenen Nebenpflichten, die aber trotzdem eingehalten werden müssen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Treuepflicht:&#039;&#039;&#039; Beide Parteien müssen alles tun, um den Vertrag erfüllen zu können und alles unterlassen, was das gefährdet (sie dürfen also bspw. den jeweils anderen nicht in seinen Bemühungen behindern).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schutzpflicht:&#039;&#039;&#039; Beide Parteien müssen ihren Teil des Vertrages so erfüllen, dass dem jeweils anderen Teil kein Schaden entsteht (oder &amp;quot;Rechtsverletzungen vermieden werden&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitwirkungspflichten:&#039;&#039;&#039; Beide Parteien müssen alles tun, um den Vertragszweck auch wirklich zu erreichen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aufklärungspflichten:&#039;&#039;&#039; Aus Treu und Glauben (§242 BGB) entstehen Anzeige-, Hinweis-, und Offenbarungspflichten (bspw. die Offenlegung, dass jemand als &#039;&#039;&#039;[[Vertretungen|Vertreter]]&#039;&#039;&#039; agiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden eine oder gar mehrere dieser Nebenwirkungspflichten verletzt, können daraus Schadensersatzansprüche entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Leistungsstörungen &amp;amp; Schadensersatz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Zentrale Schadensersatznorm: §280 BGB&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Paragraphen ergeben sich diverse Paragraphenketten, jede für unterschiedliche Fälle konzipiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Schadensersatz PLUS die eigentliche Leistung&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nebenpflichtverletzung - §280 Abs. 1, §241:&#039;&#039;&#039; Ein Schuldner verletzt eine der vertraglichen Nebenpflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schuldnerverzug (Verzögerungsschaden) - §280 Abs. 1 u. 2, §286, §271:&#039;&#039;&#039; Ein Schuldner kommt seiner Hauptleistungspflicht nicht (rechtzeitig) nach, er kann die Leistung aber nachholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Schadensersatz STATT der eigentlichen Leistung&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schuldnerverzug (Nichterfüllungsschaden) - §280 Abs. 1 u. 3, §281:&#039;&#039;&#039; Ein Schuldner kommt seiner Hauptleistungspflicht nicht (rechtzeitig) nach, er könnte sie nachholen, aber der Empfänger hat nicht länger Bedarf/Interesse daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schutzpflichtverletzung - §280 Abs. 1 u. 3, §282:&#039;&#039;&#039; Die Hauptleistung ist erfüllt bzw. erfüllbar, dem Empfänger wegen Nebenpflichtverletzungen aber nicht mehr zumutbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(Nachträgliche) Unmöglichkeit - §280 Abs. 1 u. 3, §283, §275:&#039;&#039;&#039; Die Hauptleistung ist auch beim besten Willen nicht mehr möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vertretenmüssen &amp;amp; Hilfspersonen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Unser Schadensersatzparagraph &#039;&#039;&#039;§280 geht bei einer Pflichtverletzung zunächst immer von einem Verschulden aus&#039;&#039;&#039;, derjenige, der die Pflichtverletzung begangen hat muss also &#039;&#039;&#039;nachweisen, dass er es nicht getan hat&#039;&#039;&#039;, wenn er einer Schadensersatzzahlung entgehen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit in Sachen Schuldverhältnisse und Schadensersatz gibt es bei Arbeitgebern: Baut der Vertreter (meint: Mitarbeiter) eines Vertretenen (Arbeitgeber) Mist, so &#039;&#039;&#039;muss der Arbeitgeber dafür geradestehen&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;§278 BGB&#039;&#039;&#039;). Hierbei gibt es (grundsätzlich) keine Ausnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Wichtige Paragraphen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Checkliste&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Schuldrecht&amp;diff=889</id>
		<title>Schuldrecht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Schuldrecht&amp;diff=889"/>
		<updated>2026-07-04T15:01:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wer schuldet wann was und woraus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arten von Schuldverhältnissen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Vertragliche Schuldverhältnisse&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Vertragliche Schuldverhältnisse haben ihren Ursprung in einem geschlossenen Vertrag (wer hätte das gedacht) oder einer sonstigen Übereinkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei kann es sich um &#039;&#039;&#039;gegenseitig verpflichtende Schuldverhältnisse&#039;&#039;&#039; (Kaufverträge, Mietverträge, etc.) handeln, in denen beide Parteien zu etwas verpflichtet werden, oder um &#039;&#039;&#039;einseitig verpflichtende Schuldverhältnisse&#039;&#039;&#039; (bspw. Schenkungen, Bürgschaften, etc.), bei denen sich nur eine Partei verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Begründung von vertraglichen Schuldverhältnissen&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Ein vertragliches Schuldverhältnis kann logischerweise &#039;&#039;&#039;mit dem Vertragsschluss&#039;&#039;&#039; begründet werden (§311 Abs. 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch reicht auch schon &#039;&#039;&#039;die Aufnahme von Vertragsverhandlungen&#039;&#039;&#039; oder sogar nur die &#039;&#039;&#039;Absicht einen Vertrag zu schließen&#039;&#039;&#039;, damit ein Schuldverhältnis entstehen kann (§241 Abs. 2 ; §311 Abs. 2). Vor dem Abschluss eines Vertrages gilt dies aber nur für Nebenpflichten (siehe weiter unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Gesetzliche Schuldverhältnisse&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Gesetzliche Schuldverhältnisse haben ihren Ursprung in - Achtung: Überraschung! - Gesetzen. Sie sind allerdings etwas komplizierter, schwerer nachzuweisen und bieten in der Regel weniger Möglichkeiten. &#039;&#039;&#039;Als Geschädigter sollte man sich daher immer bemühen, ein vertragliches Schuldverhältnis nachzuweisen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für gesetzliche Schuldverhältnisse sind etwa die &#039;&#039;&#039;ungerechtfertigte Bereicherung&#039;&#039;&#039; (Bsp.: Jemand bekommt aus Versehen ohne Grund Geld auf sein Konto überwiesen und verweigert dessen Rückgabe, &#039;&#039;&#039;§812ff. BGB&#039;&#039;&#039;) oder &#039;&#039;&#039;unerlaubte Handlungen&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;§823ff. BGB&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vertragspflichten&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Hauptpflichten&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hierum geht es in vertraglichen Schuldverhältnissen. &#039;&#039;&#039;Die Hauptpflicht bei einem Kaufvertrag wäre also für den Verkäufer das Übergeben der Ware und für den Käufer das Zahlen des Kaufpreises.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei muss der &#039;&#039;&#039;§242 BGB&#039;&#039;&#039; berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Nebenpflichten&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Bei jedem Vertrag gibt es zudem noch die (meistens) unausgesprochenen Nebenpflichten, die aber trotzdem eingehalten werden müssen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Treuepflicht:&#039;&#039;&#039; Beide Parteien müssen alles tun, um den Vertrag erfüllen zu können und alles unterlassen, was das gefährdet (sie dürfen also bspw. den jeweils anderen nicht in seinen Bemühungen behindern).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schutzpflicht:&#039;&#039;&#039; Beide Parteien müssen ihren Teil des Vertrages so erfüllen, dass dem jeweils anderen Teil kein Schaden entsteht (oder &amp;quot;Rechtsverletzungen vermieden werden&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitwirkungspflichten:&#039;&#039;&#039; Beide Parteien müssen alles tun, um den Vertragszweck auch wirklich zu erreichen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aufklärungspflichten:&#039;&#039;&#039; Aus Treu und Glauben (§242 BGB) entstehen Anzeige-, Hinweis-, und Offenbarungspflichten (bspw. die Offenlegung, dass jemand als &#039;&#039;&#039;[[Vertretungen|Vertreter]]&#039;&#039;&#039; agiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden eine oder gar mehrere dieser Nebenwirkungspflichten verletzt, können daraus Schadensersatzansprüche entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Leistungsstörungen &amp;amp; Schadensersatz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Zentrale Schadensersatznorm: §280 BGB&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Paragraphen ergeben sich diverse Paragraphenketten, jede für unterschiedliche Fälle konzipiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vertretenmüssen &amp;amp; Hilfspersonen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Wichtige Paragraphen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Checkliste&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Wirtschaftsprivatrecht&amp;diff=888</id>
		<title>Wirtschaftsprivatrecht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Wirtschaftsprivatrecht&amp;diff=888"/>
		<updated>2026-07-04T14:03:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Schuldrecht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Übersichtsseite für Wirtschaftsprivatrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Online-Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Abstraktionsprinzip]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Präsenztage - Zivilrecht&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Angebote &amp;amp; Annahme]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Vertretungen]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Schuldrecht]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;AGBs&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Kaufverträge&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Präsenztage - Handelsrecht&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Schuldrecht&amp;diff=887</id>
		<title>Schuldrecht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Schuldrecht&amp;diff=887"/>
		<updated>2026-07-03T18:33:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: Die Seite wurde neu angelegt: „Wer schuldet wann was und woraus?“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wer schuldet wann was und woraus?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Vertretungen&amp;diff=886</id>
		<title>Vertretungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Vertretungen&amp;diff=886"/>
		<updated>2026-07-03T15:16:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Insichgeschäfte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wann ist eine Vertretung gültig und wann hat man als Vertreter ein Problem?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Grundsätze&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist ein Vertreter eine Person, die eine andere Person - den Vertretenen - im Rahmen einer oder mehrerer Geschäfte vertritt (wer hätte das gedacht;) ) und diesbezügliche Handlungen für diese durchführt, also bspw. einen Kaufvertrag unterzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besagter Kaufvertrag kommt dabei jedoch &#039;&#039;&#039;ausdrücklich zwischen dem Vertretenen und der dritten Partei (z. B. dem Verkäufer) zustande, der Vertreter selbst ist nicht als Vertragspartei involviert.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Vertreter erkennt man laut BGB (§164ff.) an drei Eigenschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Eigene WE&#039;&#039;&#039; - Er (oder sie) gibt eine Form von &#039;&#039;&#039;eigener Willenserklärung&#039;&#039;&#039; ab. Bedeutet: Ein Vertreter hat &#039;&#039;&#039;mindestens etwas Spielraum bei der Ausübung der Vertretung&#039;&#039;&#039;. Natürlich hat er - je nach Situation - mehr oder weniger Vorgaben, denen er zu folgen hat, er hat aber auch selbst Einfluss auf das, was im Namen des Vertretenen geschieht.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Offenkundigkeit&#039;&#039;&#039; - Der Vertreter gibt klar und deutlich &#039;&#039;&#039;zu verstehen&#039;&#039;&#039;, dass er das Geschäft nicht für sich selbst, sondern &#039;&#039;&#039;im Namen einer anderen Person durchführt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vollmacht&#039;&#039;&#039; - Der Vertreter bewegt sich während der Abwicklung des Geschäfts / der Geschäfte für den Vertretenen &#039;&#039;&#039;im Rahmen der Befugnisse, die der Vertretene ihm erteilt hat.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trifft eine dieser Bedingungen nicht zu ist die Vertretung (grundsätzlich, dazu gleich mehr) unwirksam, sodass der Vertreter entweder selbst in den Vertrag eintreten muss oder schadensersatzpflichtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Bote vs. Vertreter&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Ein Bote hat - anders als ein Vertreter - keinerlei Gestaltungsspielraum bei der Abwicklung eines Geschäfts, seine einzige Tätigkeit ist das Überbringen von Nachrichten und sonstige unterstützende Tätigkeiten. &#039;&#039;&#039;Er gibt also keine eigene Willenserklärung ab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch kann auch ein Geschäftsunfähiger, also bspw. ein Kleinkind als Bote eingesetzt werden, wohingegen ein Vertreter mindestens beschränkt geschäftsfähig sein muss (§165 BGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Anscheins- und Duldungsvollmacht&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(hierzu gibt es (leider) keine Paragraphen, alles fußt auf Rechtsprechungen)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit eine Vertretung wirksam werden kann, müssen die 3 oben aufgezählten Punkte erfüllt sein. Es gibt dabei aber zwei Ausnahmen: Die Anscheins- und die Duldungsvollmacht. Beide decken Fälle ab, in denen &#039;&#039;&#039;ein Vertreter eigentlich gar keine Vertretungsbefugnis hat, ein Geschäft im Namen des Vertretenen aber trotzdem wirksam sein kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Ausnahmen haben recht viel miteinander gemeinsam, denn damit sie &amp;quot;greifen&amp;quot; können, müssen einige Bedingungen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Der Vertreter darf keine gesetzliche oder vertragliche Vertretungsbefugnis haben.&#039;&#039;&#039; Fälle, in denen ein Vertreter seine gegebenen Kompetenzen überschreitet sind also ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Es muss den Rechtsschein einer Bevollmächtigung geben.&#039;&#039;&#039; Das ist beispielsweise gegeben, wenn ein Mitarbeiter eines Unternehmens im Namen von diesem auftritt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Es muss ein wiederholtes Auftreten geben.&#039;&#039;&#039; Einmalige Übertretungen sind also ebenfalls ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Dritter muss auf den Rechtsschein einer Bevollmächtigung vertrauen.&#039;&#039;&#039; Er (oder sie) muss also glauben, dass der Vertreter alle erforderlichen Befugnisse hat, auch wenn dem in Wahrheit nicht so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen davon unterscheiden sich die beiden Fälle wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anscheinsvollmacht:&#039;&#039;&#039; Der Vertretene weiß nicht, dass der Vertreter ihn vertritt (was er nicht sollte), er hätte es aber wissen und verhindern können, wenn er aufgepasst hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Duldungsvollmacht:&#039;&#039;&#039; Der Vertretene weiß, dass der Vertreter ihn vertritt (was er nicht sollte), unterbindet dieses Verhalten aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle aufgezählten Punkte erfüllt und liegt entweder eine Anscheins- oder eine Duldungsvollmacht vor, so gilt eine WE als gültig. Ein von einem Vertreter geschlossener Kaufvertrag ist also gültig und der Vertretene muss ihn erfüllen (der Vertreter kann dafür nicht belangt werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vertretung ohne Vertretungsmacht&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Trifft einer der Punkte der Anscheins- oder Duldungsvollmacht nicht zu, hat der Vertreter gar keine Vertretungsbefugnis (bei einem einmaligen Ereignis) oder überschreitet er seine Vertretungskompetenzen kann er ein ziemliches Problem bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn ein Vertreter keine Vertretungsmacht besitzt&#039;&#039;&#039; (das hat er auch dann nicht, wenn er die ihm erteilten Befugnisse überschreitet) hängt die Wirksamkeit seiner Willenserklärung ggü. Dritten von der &#039;&#039;&#039;nachträglichen Genehmigung des Vertretenen&#039;&#039;&#039; ab (wie üblich gilt schweigen nicht als Zustimmung) (&#039;&#039;&#039;§177 BGB&#039;&#039;&#039;). Das Geschäft ist daher schwebend unwirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu dieser (eventuellen) Genehmigung kann sich die betroffene dritte Partei zudem jederzeit entscheiden aus dem Vertrag auszusteigen, sie ist also nicht an ihr Angebot / ihre Annahme gebunden (&#039;&#039;&#039;§178 BGB&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verweigert der Vertretene seine Genehmigung ist die abgegebene Willenserklärung des Vertreters ungültig. Der Vertretene ist damit aus der Sache raus, der &#039;&#039;&#039;Vertreter muss jedoch - je nach Wahl des Vertretenen - selbst den Vertrag erfüllen oder der dritten Partei Schadenersatz leisten&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;§179 Abs. 1 BGB&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Obige gilt &#039;&#039;&#039;nicht, wenn die besagte dritte Partei wusste, dass der Vertreter seine Vertretungsbefugnisse überschreitet&#039;&#039;&#039; (bösgläubiger Dritter) (&#039;&#039;&#039;§179 Abs. 3 BGB&#039;&#039;&#039;). Der Vertreter haftet zudem &#039;&#039;&#039;nur begrenzt, wenn er nicht wusste, dass er seine Kompetenzen überschreitet&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;§179 Abs. 2 BGB&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Insichgeschäfte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Agiert jemand&#039;&#039;&#039; im Rahmen eines Rechtsgeschäfts &#039;&#039;&#039;sowohl als dritte Partei (bzw. als deren Vertreter) als auch als Vertreter des Vertretenen&#039;&#039;&#039; gibt es logischerweise einen Interessenskonflikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um derartigen Fällen vorzubeugen &#039;&#039;&#039;darf ein Vertreter in so einem Fall kein Geschäft abschließen, außer er erfüllt nur eine Verbindlichkeit&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;§181 BGB&#039;&#039;&#039;). Allerdings können Vertreter (insbesondere bspw. Geschäftsführer von juristischen Personen) &#039;&#039;&#039;von dieser Beschränkung explizit befreit werden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Wichtige Paragraphen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
(Alles BGB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§433&#039;&#039;&#039; - Könnte überhaupt ein KV zustande gekommen sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§164ff.&#039;&#039;&#039; - Checkliste: Ist eine Vertretung wirksam? (Eigene WE, Offenkundigkeit, im Rahmen der Vollmacht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§165&#039;&#039;&#039; - Ein Vertreter muss mindestens beschränkt geschäftsfähig sein, als Bote hingegen kann auch ein Minderjähriger eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§167 Abs. 1&#039;&#039;&#039; - Die Erteilung einer Vertretungsvollmacht muss ggü. dem Vertreter oder der dritten Partei erfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§170-173&#039;&#039;&#039; - Der Wiederruf einer Vollmacht muss ggü. einem Dritten ausdrücklich erfolgen, ansonsten gilt sie weiterhin (es sei denn, dass der Dritte bereits weiß, dass die Vollmacht nicht mehr besteht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§177&#039;&#039;&#039; - Überschreitet ein Vertreter seine Befugnisse ist die Wirksamkeit seiner WE von der nachträglichen Genehmigung des Vertretenen abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§178&#039;&#039;&#039; - Bis zu dieser nachträglichen Genehmigung kann die andere Partei ihre WE jederzeit widerrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§179 Abs. 1&#039;&#039;&#039; - Verweigert der Vertretene seine Genehmigung so muss der Vertreter entweder selbst den Vertrag erfüllen oder Schadensersatz leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§179 Abs. 2&#039;&#039;&#039; - Wusste der Vertreter nicht, dass er seine Befugnisse überschreitet haftet er in Sachen Schadensersatz nur für das negative Interesse der dritten Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§179 Abs. 3&#039;&#039;&#039; - Der Vertreter haftet gar nicht, wenn die dritte Partei den Mangel seiner Befugnis kannte oder er selbst noch minderjährig ist (außer seine Eltern haben ihm dieses Vertretungsgeschäft genehmigt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Checkliste Vertretungen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Checkliste - Liegt eine wirksame Vertretung vor?&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Könnte überhaupt ein Kaufvertrag zustande kommen (§433)?&lt;br /&gt;
* Wird durch den Vertreter eine eigene Willenserklärung abgegeben / empfangen?&lt;br /&gt;
* Stellt der Vertreter klar, dass er im Namen eines Anderen handelt?&lt;br /&gt;
* Hält der Vertreter die Grenzen seiner Vertretungsbefugnis ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RF, wenn alle Punkte erfüllt sind: Wirksamer KV und wirksame Vertretung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Checkliste - Anscheins- oder Duldungsvollmacht&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Zuerst prüfen: Liegt eine wirksame Vertretung vor (normalerweise scheitert es dort an der Vertretungsbefugnis)).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hat der Vertreter &amp;lt;u&amp;gt;keine&amp;lt;/u&amp;gt; Vertretungsvollmacht?&lt;br /&gt;
* Tritt er so auf, als hätte er eine?&lt;br /&gt;
* Macht er selbiges wiederholt?&lt;br /&gt;
* Glaubt ein Dritter, dass er eine Vollmacht hat?&lt;br /&gt;
* Anscheins- oder Duldungsvollmacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RF, wenn alle Punkte erfüllt sind: Wirksamer KV und wirksame Vertretung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Checkliste - Vertreter ohne Vertretungsbefugnis&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Zuerst prüfen: Liegt eine wirksame Vertretung vor (normalerweise scheitert es dort an der Vertretungsbefugnis)).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genehmigt der Vertretene nachträglich das Geschäft (§177)?&lt;br /&gt;
* Steigt die dritte Partei aus dem Geschäft aus (§178)?&lt;br /&gt;
* Liegt eine Ausnahme gem. §179 Abs. 2 oder Abs. 3 vor?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RF, wenn alle Punkte erfüllt sind: Die dritte Partei hat Anspruch auf Vertragserfüllung oder Schadensersatz ggü. dem Vertreter. Der Vertretene kann nicht belangt werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Angebote_%26_Annahme&amp;diff=885</id>
		<title>Angebote &amp; Annahme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Angebote_%26_Annahme&amp;diff=885"/>
		<updated>2026-07-03T14:32:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Invitatio ad offerendum */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein alltäglicher Vorgang in seine molekularen Bestandteile aufgespalten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Grundsätzliches&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;(Kauf-)vertrag&#039;&#039;&#039; kommt durch &#039;&#039;&#039;2 übereinstimmende Willenserklärungen&#039;&#039;&#039; zustande, eben &#039;&#039;&#039;der Unterbreitung eines Angebots und der Annahme desselben&#039;&#039;&#039;. Soweit so bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich für einen Kaufvertrag sind hierbei die eigentlichen Eckpunkte (Essentialia Negotii):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vertragsparteien&#039;&#039;&#039; (Wer ist Käufer und wer Verkäufer)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaufsache&#039;&#039;&#039; (was wird eigentlich gehandelt?)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaufpreis&#039;&#039;&#039; (und für wieviel wird es gehandelt?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Angebot&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Was zählt als Angebot?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Hier zahlt sich der jahrelange Lateinunterricht in der Schule endlich mal aus:D)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Invitatio ad offerendum&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Einladung zur Abgabe von Angeboten)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Invitatio ad offerendum (oder einfach Invitatio) ist &#039;&#039;&#039;kein Angebot an sich&#039;&#039;&#039;, sondern viel mehr &#039;&#039;&#039;eine Information&#039;&#039;&#039; an eine in der Regel breitere Personengruppe, &#039;&#039;&#039;dass für eine bestimmte Ware zu einem bestimmten Preis ein Angebot unterbreitet werden kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig hierbei:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Es ist eben &amp;lt;u&amp;gt;kein Angebot&amp;lt;/u&amp;gt; und zählt deshalb nicht als eine der 2 Willenserklärungen, die für einen Kaufvertrag vonnöten sind. Vielmehr ist der &#039;&#039;&#039;Wille des Kunden&#039;&#039;&#039; (sei dieser nun mündlich, schriftlich oder konkludent) &#039;&#039;&#039;dieses &amp;quot;Angebot&amp;quot; anzunehmen das eigentliche Angebot.&#039;&#039;&#039; Der Verkäufer muss selbiges dann annehmen, damit der Kaufvertrag zustande kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Art &#039;&#039;&#039;behält sich der Verkäufer den Abschluss des Kaufvertrags vor&#039;&#039;&#039; und kann so u. A. Situationen vermeiden, in denen er einen Kaufvertrag nicht erfüllen kann und dementsprechend Schadensersatz leisten müsste (z. B. einzigartiger Gegenstand ist bereits verkauft, das öffentlich sichtbare Angebot aber noch nicht entfernt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Invitatio zählen bspw. &#039;&#039;&#039;Angebote im Schaufenster eines Ladens, Auslagen im Supermarkt, Angebote auf Ebay oder allgemein alle Listungen auf z.B. Amazon&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Offerta ad incertas personas&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Angebot an unbestimmte Personen)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderes als eine Invitatio ist eine Offerta ad incertas personas (oder einfach Offerta) &#039;&#039;&#039;ein verbindliches Angebot&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das sich&#039;&#039;&#039; aber anders als ein &amp;quot;normales&amp;quot; Angebot an einen &#039;&#039;&#039;unbestimmten, aber bestimmbaren Personenkreis richtet&#039;&#039;&#039;. In der Regel ist eine solche Offerta &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;bedingt&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;, das existieren dieses speziellen Angebots setzt also voraus, dass bestimmte Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für diese Bedingungen können &#039;&#039;&#039;etwa ein ausreichender Vorrat, ein passender Geldbetrag oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Personengruppe&#039;&#039;&#039; (z.B. Volljährige) sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Offerta zählen bspw. das Aufstellen von Getränke- oder Snackautomaten, Zapfsäulen an Tankstellen oder das Anbieten von Transporten durch Bus und Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gem. §145 BGB ist jemand, der ein Angebot macht, an dieses Angebot gebunden, es sei denn, dass er diese Bindung explizit ausgeschlossen (z.B. durch &amp;quot;Solange der Vorrat reicht&amp;quot;, &amp;quot;freibleibend&amp;quot;, etc.) oder durch eine Frist eingeschränkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Angebot erlischt gem. §146 BGB wenn es abgelehnt oder nicht rechtzeitig angenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rechtzeitig&amp;quot; heißt dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wenn in direktem Kontakt mit jemandem&#039;&#039;&#039; (also persönlich oder z.B. am Telefon oder Videochat): &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sofort&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; (§147 Abs. 1 BGB).&lt;br /&gt;
* Wenn abwesend (also z.B. per Brief, Mail oder Chatnachricht): &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bis zu dem Zeitpunkt, an dem man unterstellen kann, dass der potenzielle Vertragspartner seine Post/Mails/Chats/etc. gelesen hat&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; (§147 Abs. 2 BGB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen davon kann man zur Annahme eines Angebots aber auch eine Frist setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt laut BGH-Rechtsprechung im Zivilrecht immer: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Schweigen ist keine Zustimmung!&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Fristen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Wird zur Annahme eines Angebots eine Frist gesetzt, muss die eventuelle Annahme innerhalb dieser Frist erfolgen (§148). Eine Frist kann mündlich oder schriftlich gesetzt werden, wobei man aber bei Ersterem im Nachhinein mit der Beweisführung Schwierigkeiten bekommen könnte. Sicherer ist daher der schriftliche Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung wesentliche Paragraphen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
(Alles BGB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§145&#039;&#039;&#039; - Unterbreitet jemand ein Angebot ist er daran gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§146&#039;&#039;&#039; - Ein Angebot erlischt, wenn es nicht rechtzeitig angenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§147 Abs.1&#039;&#039;&#039; - Ein persönlich überbrachtes Angebot muss sofort angenommen werden, sonst verfällt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§147 Abs. 2&#039;&#039;&#039; - Ein per Post, Mail, etc. überbrachtes Angebot muss innerhalb des Zeitraums angenommen werden, in dem man erwarten kann, dass der Empfänger seine Post liest, seine Mails durchsieht, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§148&#039;&#039;&#039; - Wird eine Frist gesetzt, muss die eventuelle Annahme des Angebots innerhalb dieser Frist erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§149&#039;&#039;&#039; - Wenn die Annahme eines Angebots schriftlich (per Post, Mail, etc.) erfolgt und sich verspätet, so muss der Absender (der die Annahme verschickt hat) das dem Empfänger (Unterbreiter des Angebots) unverzüglich melden, damit die Annahme gültig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§150 Abs. 1&#039;&#039;&#039; - Verspätet sich eine Annahme (siehe §147, 148, 149) gilt sie als neues Angebot. Das alte Angebot verfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§150 Abs. 2&#039;&#039;&#039; - Wird ein Angebot unter bestimmten Bedingungen oder Modifikationen angenommen gilt es als neues Angebot. Das alte Angebot verfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§151&#039;&#039;&#039; - Die Annahme eines Angebots kann durch eine konkludente Handlung erfolgen, sofern das in diesem Kontext üblich ist oder eine andere Annahmeerklärung nicht erwartet werden kann (z. B. das Scannen von Waren an der Supermarktkasse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§154&#039;&#039;&#039; - Solange sich beide Parteien nicht bei allen Punkten eines Vertrages geeinigt haben ist im Zweifelsfall kein Vertrag geschlossen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§155&#039;&#039;&#039; - Wenn beide Parteien davon ausgehen, dass sie sich geeinigt haben, sie sich in Wahrheit aber bei einem oder mehr Punkten nicht einig sind, so ist der Vertrag gültig, wenn man davon ausgehen kann, dass der Vertrag auch ohne eine Einigung in diesen Punkten geschlossen worden wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Checkliste Vorgehensweise&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Checkliste Angebot:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist es eine Invitatio (ja/nein)? - Falls ja: Kein wirksames Angebot.&lt;br /&gt;
* Ist die Willenserklärung / das Angebot wirksam (Geschäftsfähigkeit, Formvorschriften, etc.)?&lt;br /&gt;
* Ist der gewünschte Inhalt formuliert (Wer verkauft wem was für wieviel?)?&lt;br /&gt;
* Besteht die Bindungswirkung noch?&lt;br /&gt;
* Ist das Angebot zugegangen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Checkliste Annahme:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist die Willenserklärung / die Annahme wirksam?&lt;br /&gt;
* Ist die Annahme vollständig und vorbehaltlos (ohne Ergänzungen - siehe §150 Abs. 2)?&lt;br /&gt;
* Erfolgt die Annahme fristgerecht?&lt;br /&gt;
* Ist die Annahme zugegangen oder kann darauf verzichtet werden?&lt;br /&gt;
* Liegt kein Einigungsmangel vor?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Nachschlagewerke&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Offerta ad incertas personas - Juraforum: https://www.juraforum.de/lexikon/offerta-ad-incertas-personas&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Wirtschaftsprivatrecht&amp;diff=884</id>
		<title>Wirtschaftsprivatrecht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Wirtschaftsprivatrecht&amp;diff=884"/>
		<updated>2026-07-03T14:30:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Vertretungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Übersichtsseite für Wirtschaftsprivatrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Online-Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Abstraktionsprinzip]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Präsenztage - Zivilrecht&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Angebote &amp;amp; Annahme]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Vertretungen]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Schuldrecht&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;AGBs&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Kaufverträge&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Präsenztage - Handelsrecht&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Vertretungen&amp;diff=883</id>
		<title>Vertretungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Vertretungen&amp;diff=883"/>
		<updated>2026-07-02T22:42:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Anscheins- und Duldungsvollmacht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wann ist eine Vertretung gültig und wann hat man als Vertreter ein Problem?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Grundsätze&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist ein Vertreter eine Person, die eine andere Person - den Vertretenen - im Rahmen einer oder mehrerer Geschäfte vertritt (wer hätte das gedacht;) ) und diesbezügliche Handlungen für diese durchführt, also bspw. einen Kaufvertrag unterzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besagter Kaufvertrag kommt dabei jedoch &#039;&#039;&#039;ausdrücklich zwischen dem Vertretenen und der dritten Partei (z. B. dem Verkäufer) zustande, der Vertreter selbst ist nicht als Vertragspartei involviert.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Vertreter erkennt man laut BGB (§164ff.) an drei Eigenschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Eigene WE&#039;&#039;&#039; - Er (oder sie) gibt eine Form von &#039;&#039;&#039;eigener Willenserklärung&#039;&#039;&#039; ab. Bedeutet: Ein Vertreter hat &#039;&#039;&#039;mindestens etwas Spielraum bei der Ausübung der Vertretung&#039;&#039;&#039;. Natürlich hat er - je nach Situation - mehr oder weniger Vorgaben, denen er zu folgen hat, er hat aber auch selbst Einfluss auf das, was im Namen des Vertretenen geschieht.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Offenkundigkeit&#039;&#039;&#039; - Der Vertreter gibt klar und deutlich &#039;&#039;&#039;zu verstehen&#039;&#039;&#039;, dass er das Geschäft nicht für sich selbst, sondern &#039;&#039;&#039;im Namen einer anderen Person durchführt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vollmacht&#039;&#039;&#039; - Der Vertreter bewegt sich während der Abwicklung des Geschäfts / der Geschäfte für den Vertretenen &#039;&#039;&#039;im Rahmen der Befugnisse, die der Vertretene ihm erteilt hat.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trifft eine dieser Bedingungen nicht zu ist die Vertretung (grundsätzlich, dazu gleich mehr) unwirksam, sodass der Vertreter entweder selbst in den Vertrag eintreten muss oder schadensersatzpflichtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Bote vs. Vertreter&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Ein Bote hat - anders als ein Vertreter - keinerlei Gestaltungsspielraum bei der Abwicklung eines Geschäfts, seine einzige Tätigkeit ist das Überbringen von Nachrichten und sonstige unterstützende Tätigkeiten. &#039;&#039;&#039;Er gibt also keine eigene Willenserklärung ab.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch kann auch ein Geschäftsunfähiger, also bspw. ein Kleinkind als Bote eingesetzt werden, wohingegen ein Vertreter mindestens beschränkt geschäftsfähig sein muss (§165 BGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Anscheins- und Duldungsvollmacht&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(hier gibt es (leider) keine Paragraphen)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit eine Vertretung wirksam werden kann, müssen die 3 oben aufgezählten Punkte erfüllt sein. Es gibt dabei aber zwei Ausnahmen: Die Anscheins- und die Duldungsvollmacht. Beide decken Fälle ab, in denen &#039;&#039;&#039;ein Vertreter eigentlich gar keine Vertretungsbefugnis hat, ein Geschäft im Namen des Vertretenen aber trotzdem wirksam sein kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Ausnahmen haben recht viel miteinander gemeinsam, denn damit sie &amp;quot;greifen&amp;quot; können, müssen einige Bedingungen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Der Vertreter darf keine gesetzliche oder vertragliche Vertretungsbefugnis haben.&#039;&#039;&#039; Fälle, in denen ein Vertreter seine Kompetenzen überschreitet sind also ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Es muss den Rechtsschein einer Bevollmächtigung geben.&#039;&#039;&#039; Das ist beispielsweise gegeben, wenn ein Mitarbeiter eines Unternehmens im Namen von diesem auftritt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Es muss ein wiederholtes Auftreten geben.&#039;&#039;&#039; Einmalige Übertretungen sind also ebenfalls ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Dritter muss auf den Rechtsschein einer Bevollmächtigung vertrauen.&#039;&#039;&#039; Er (oder sie) muss also glauben, dass der Vertreter alle erforderlichen Befugnisse hat, auch wenn dem in Wahrheit nicht so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen davon unterscheiden sich die beiden Fälle wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anscheinsvollmacht:&#039;&#039;&#039; Der Vertretene weiß nicht, dass der Vertreter ihn vertritt (was er nicht sollte), er hätte es aber wissen und verhindern können, wenn er aufgepasst hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Duldungsvollmacht:&#039;&#039;&#039; Der Vertretene weiß, dass der Vertreter ihn vertritt (was er nicht sollte), unterbindet dieses Verhalten aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle aufgezählten Punkte erfüllt und liegt entweder eine Anscheins- oder eine Duldungsvollmacht vor, so gilt eine WE als gültig. Ein von einem Vertreter geschlossener Kaufvertrag ist also gültig und der Vertretene muss ihn erfüllen (der Vertreter kann dafür nicht belangt werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vertretung ohne Vertretungsmacht&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Trifft einer der Punkte der Anscheins- oder Duldungsvollmacht nicht zu, hat der Vertreter gar keine Vertretungsbefugnis (bei einem einmaligen Ereignis) oder überschreitet er seine Vertretungskompetenzen kann er ein ziemliches Problem bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn ein Vertreter keine Vertretungsmacht besitzt&#039;&#039;&#039; (das hat er auch dann nicht, wenn er die ihm erteilten Befugnisse überschreitet) hängt die Wirksamkeit seiner Willenserklärung ggü. Dritten von der &#039;&#039;&#039;nachträglichen Genehmigung des Vertretenen&#039;&#039;&#039; ab (wie üblich gilt schweigen nicht als Zustimmung) (&#039;&#039;&#039;§177 BGB&#039;&#039;&#039;). Das Geschäft ist daher schwebend unwirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu dieser (eventuellen) Genehmigung kann sich die betroffene dritte Partei zudem jederzeit entscheiden aus dem Vertrag auszusteigen (§178), sie ist also nicht an ihr Angebot / ihre Annahme gebunden (&#039;&#039;&#039;§178 BGB&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verweigert der Vertretene seine Genehmigung ist die abgegebene Willenserklärung des Vertreters ungültig. Der Vertretene ist damit aus der Sache raus, der &#039;&#039;&#039;Vertreter muss jedoch - je nach Wahl des Vertretenen - selbst den Vertrag erfüllen oder der dritten Partei Schadenersatz leisten&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;§179 Abs. 1 BGB&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Obige gilt &#039;&#039;&#039;nicht, wenn die besagte dritte Partei wusste, dass der Vertreter seine Vertretungsbefugnisse überschreitet&#039;&#039;&#039; (bösgläubiger Dritter) (&#039;&#039;&#039;§179 Abs. 3 BGB&#039;&#039;&#039;). Der Vertreter haftet zudem &#039;&#039;&#039;nur begrenzt, wenn er nicht wusste, dass er seine Kompetenzen überschreitet&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;§179 Abs. 2 BGB&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Insichgeschäfte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Wichtige Paragraphen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Checkliste Vertretungen&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Vertretungen&amp;diff=882</id>
		<title>Vertretungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Vertretungen&amp;diff=882"/>
		<updated>2026-07-01T21:33:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: Die Seite wurde neu angelegt: „Wann ist eine Vertretung gültig und wann hat man als Vertreter ein Problem?  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grundsätze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; == Grundsätzlich ist ein Vertreter eine Person, die eine andere Person - den Vertretenen - im Rahmen einer oder mehrerer Geschäfte vertritt (wer hätte das gedacht;) ) und diesbezügliche Handlungen für diese durchführt, also bspw. einen Kaufvertrag unterzeichnet.  Besagter Kaufvertrag kommt dabei jedoch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ausdrücklich zwischen dem Vertretenen und der…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wann ist eine Vertretung gültig und wann hat man als Vertreter ein Problem?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Grundsätze&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist ein Vertreter eine Person, die eine andere Person - den Vertretenen - im Rahmen einer oder mehrerer Geschäfte vertritt (wer hätte das gedacht;) ) und diesbezügliche Handlungen für diese durchführt, also bspw. einen Kaufvertrag unterzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besagter Kaufvertrag kommt dabei jedoch &#039;&#039;&#039;ausdrücklich zwischen dem Vertretenen und der dritten Partei (z. B. dem Verkäufer) zustande, der Vertreter selbst ist nicht als Vertragspartei involviert.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Vertreter erkennt man laut BGB (§164ff.) an drei Eigenschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Er (oder sie) gibt eine Form von &#039;&#039;&#039;eigener Willenserklärung&#039;&#039;&#039; ab. Bedeutet: Ein Vertreter hat &#039;&#039;&#039;mindestens etwas Spielraum bei der Ausübung der Vertretung&#039;&#039;&#039;. Natürlich hat er - je nach Situation - mehr oder weniger Vorgaben, denen er zu folgen hat, er hat aber auch selbst Einfluss auf das, was im Namen des Vertretenen geschieht.&lt;br /&gt;
# Der Vertreter gibt klar und deutlich &#039;&#039;&#039;zu verstehen&#039;&#039;&#039;, dass er das Geschäft nicht für sich selbst, sondern &#039;&#039;&#039;im Namen einer anderen Person durchführt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Der Vertreter bewegt sich während der Abwicklung des Geschäfts / der Geschäfte für den Vertretenen &#039;&#039;&#039;im Rahmen der Befugnisse, die der Vertretene ihm erteilt hat.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trifft eine dieser Bedingungen nicht zu gilt die Vertretung (grundsätzlich, dazu gleich mehr) als unwirksam, sodass der Vertreter entweder selbst in den Vertrag eintreten muss oder schadensersatzpflichtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Bote vs. Vertreter&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Ein Bote hat - anders als ein Vertreter - keinerlei Gestaltungsspielraum bei der Abwicklung eines Geschäfts, seine einzige Tätigkeit ist das Überbringen von Nachrichten und sonstige unterstützende Tätigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch kann auch ein Geschäftsunfähiger, also bspw. ein Kleinkind als Bote eingesetzt werden, wohingegen ein Vertreter mindestens beschränkt geschäftsfähig sein muss (§165 BGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Anscheins- und Duldungsvollmacht&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vertretung ohne Vertretungsmacht&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Insichgeschäfte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Wichtige Paragraphen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Checkliste Vertretungen&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Wirtschaftsprivatrecht&amp;diff=881</id>
		<title>Wirtschaftsprivatrecht</title>
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		<updated>2026-06-29T20:32:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Angebote &amp;amp; Annahme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Übersichtsseite für Wirtschaftsprivatrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Online-Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Abstraktionsprinzip]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Präsenztage - Zivilrecht&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Angebote &amp;amp; Annahme]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Vertretungen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Schuldrecht&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;AGBs&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Kaufverträge&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Präsenztage - Handelsrecht&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Angebote_%26_Annahme&amp;diff=880</id>
		<title>Angebote &amp; Annahme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Angebote_%26_Annahme&amp;diff=880"/>
		<updated>2026-06-29T20:32:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Zusammenfassung wesentliche Paragraphen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein alltäglicher Vorgang in seine molekularen Bestandteile aufgespalten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Grundsätzliches&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;(Kauf-)vertrag&#039;&#039;&#039; kommt durch &#039;&#039;&#039;2 übereinstimmende Willenserklärungen&#039;&#039;&#039; zustande, eben &#039;&#039;&#039;der Unterbreitung eines Angebots und der Annahme desselben&#039;&#039;&#039;. Soweit so bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich für einen Kaufvertrag sind hierbei die eigentlichen Eckpunkte (Essentialia Negotii):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vertragsparteien&#039;&#039;&#039; (Wer ist Käufer und wer Verkäufer)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaufsache&#039;&#039;&#039; (was wird eigentlich gehandelt?)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaufpreis&#039;&#039;&#039; (und für wieviel wird es gehandelt?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Angebot&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Was zählt als Angebot?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Hier zahlt sich der jahrelange Lateinunterricht in der Schule endlich mal aus:D)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Invitatio ad offerendum&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
(Einladung zur Abgabe von Angeboten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Invitatio ad offerendum (oder einfach Invitatio) ist &#039;&#039;&#039;kein Angebot an sich&#039;&#039;&#039;, sondern viel mehr &#039;&#039;&#039;eine Information&#039;&#039;&#039; an eine in der Regel breitere Personengruppe, &#039;&#039;&#039;dass für eine bestimmte Ware zu einem bestimmten Preis ein Angebot unterbreitet werden kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig hierbei:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Es ist eben &amp;lt;u&amp;gt;kein Angebot&amp;lt;/u&amp;gt; und zählt deshalb nicht als eine der 2 Willenserklärungen, die für einen Kaufvertrag vonnöten sind. Vielmehr ist der &#039;&#039;&#039;Wille des Kunden&#039;&#039;&#039; (sei dieser nun mündlich, schriftlich oder konkludent) &#039;&#039;&#039;dieses &amp;quot;Angebot&amp;quot; anzunehmen das eigentliche Angebot.&#039;&#039;&#039; Der Verkäufer muss selbiges dann annehmen, damit der Kaufvertrag zustande kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Art &#039;&#039;&#039;behält sich der Verkäufer den Abschluss des Kaufvertrags vor&#039;&#039;&#039; und kann so u. A. Situationen vermeiden, in denen er einen Kaufvertrag nicht erfüllen kann und dementsprechend Schadensersatz leisten müsste (z. B. einzigartiger Gegenstand ist bereits verkauft, das öffentlich sichtbare Angebot aber noch nicht entfernt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Invitatio zählen bspw. &#039;&#039;&#039;Angebote im Schaufenster eines Ladens, Auslagen im Supermarkt, Angebote auf Ebay oder allgemein alle Listungen auf z.B. Amazon&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Offerta ad incertas personas&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
(Angebot an unbestimmte Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderes als eine Invitatio ist eine Offerta ad incertas personas (oder einfach Offerta) &#039;&#039;&#039;ein verbindliches Angebot&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das sich&#039;&#039;&#039; aber anders als ein &amp;quot;normales&amp;quot; Angebot an einen &#039;&#039;&#039;unbestimmten, aber bestimmbaren Personenkreis richtet&#039;&#039;&#039;. In der Regel ist eine solche Offerta &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;bedingt&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;, das existieren dieses speziellen Angebots setzt also voraus, dass bestimmte Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für diese Bedingungen können &#039;&#039;&#039;etwa ein ausreichender Vorrat, ein passender Geldbetrag oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Personengruppe&#039;&#039;&#039; (z.B. Volljährige) sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Offerta zählen bspw. das Aufstellen von Getränke- oder Snackautomaten, Zapfsäulen an Tankstellen oder das Anbieten von Transporten durch Bus und Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gem. §145 BGB ist jemand, der ein Angebot macht, an dieses Angebot gebunden, es sei denn, dass er diese Bindung explizit ausgeschlossen (z.B. durch &amp;quot;Solange der Vorrat reicht&amp;quot;, &amp;quot;freibleibend&amp;quot;, etc.) oder durch eine Frist eingeschränkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Angebot erlischt gem. §146 BGB wenn es abgelehnt oder nicht rechtzeitig angenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rechtzeitig&amp;quot; heißt dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wenn in direktem Kontakt mit jemandem&#039;&#039;&#039; (also persönlich oder z.B. am Telefon oder Videochat): &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sofort&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; (§147 Abs. 1 BGB).&lt;br /&gt;
* Wenn abwesend (also z.B. per Brief, Mail oder Chatnachricht): &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bis zu dem Zeitpunkt, an dem man unterstellen kann, dass der potenzielle Vertragspartner seine Post/Mails/Chats/etc. gelesen hat&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; (§147 Abs. 2 BGB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen davon kann man zur Annahme eines Angebots aber auch eine Frist setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt laut BGH-Rechtsprechung im Zivilrecht immer: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Schweigen ist keine Zustimmung!&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Fristen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Wird zur Annahme eines Angebots eine Frist gesetzt, muss die eventuelle Annahme innerhalb dieser Frist erfolgen (§148). Eine Frist kann mündlich oder schriftlich gesetzt werden, wobei man aber bei Ersterem im Nachhinein mit der Beweisführung Schwierigkeiten bekommen könnte. Sicherer ist daher der schriftliche Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung wesentliche Paragraphen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
(Alles BGB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§145&#039;&#039;&#039; - Unterbreitet jemand ein Angebot ist er daran gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§146&#039;&#039;&#039; - Ein Angebot erlischt, wenn es nicht rechtzeitig angenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§147 Abs.1&#039;&#039;&#039; - Ein persönlich überbrachtes Angebot muss sofort angenommen werden, sonst verfällt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§147 Abs. 2&#039;&#039;&#039; - Ein per Post, Mail, etc. überbrachtes Angebot muss innerhalb des Zeitraums angenommen werden, in dem man erwarten kann, dass der Empfänger seine Post liest, seine Mails durchsieht, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§148&#039;&#039;&#039; - Wird eine Frist gesetzt, muss die eventuelle Annahme des Angebots innerhalb dieser Frist erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§149&#039;&#039;&#039; - Wenn die Annahme eines Angebots schriftlich (per Post, Mail, etc.) erfolgt und sich verspätet, so muss der Absender (der die Annahme verschickt hat) das dem Empfänger (Unterbreiter des Angebots) unverzüglich melden, damit die Annahme gültig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§150 Abs. 1&#039;&#039;&#039; - Verspätet sich eine Annahme (siehe §147, 148, 149) gilt sie als neues Angebot. Das alte Angebot verfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§150 Abs. 2&#039;&#039;&#039; - Wird ein Angebot unter bestimmten Bedingungen oder Modifikationen angenommen gilt es als neues Angebot. Das alte Angebot verfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§151&#039;&#039;&#039; - Die Annahme eines Angebots kann durch eine konkludente Handlung erfolgen, sofern das in diesem Kontext üblich ist oder eine andere Annahmeerklärung nicht erwartet werden kann (z. B. das Scannen von Waren an der Supermarktkasse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§154&#039;&#039;&#039; - Solange sich beide Parteien nicht bei allen Punkten eines Vertrages geeinigt haben ist im Zweifelsfall kein Vertrag geschlossen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§155&#039;&#039;&#039; - Wenn beide Parteien davon ausgehen, dass sie sich geeinigt haben, sie sich in Wahrheit aber bei einem oder mehr Punkten nicht einig sind, so ist der Vertrag gültig, wenn man davon ausgehen kann, dass der Vertrag auch ohne eine Einigung in diesen Punkten geschlossen worden wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Checkliste Vorgehensweise&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Checkliste Angebot:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist es eine Invitatio (ja/nein)? - Falls ja: Kein wirksames Angebot.&lt;br /&gt;
* Ist die Willenserklärung / das Angebot wirksam (Geschäftsfähigkeit, Formvorschriften, etc.)?&lt;br /&gt;
* Ist der gewünschte Inhalt formuliert (Wer verkauft wem was für wieviel?)?&lt;br /&gt;
* Besteht die Bindungswirkung noch?&lt;br /&gt;
* Ist das Angebot zugegangen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Checkliste Annahme:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist die Willenserklärung / die Annahme wirksam?&lt;br /&gt;
* Ist die Annahme vollständig und vorbehaltlos (ohne Ergänzungen - siehe §150 Abs. 2)?&lt;br /&gt;
* Erfolgt die Annahme fristgerecht?&lt;br /&gt;
* Ist die Annahme zugegangen oder kann darauf verzichtet werden?&lt;br /&gt;
* Liegt kein Einigungsmangel vor?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Nachschlagewerke&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Offerta ad incertas personas - Juraforum: https://www.juraforum.de/lexikon/offerta-ad-incertas-personas&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Angebote_%26_Annahme&amp;diff=879</id>
		<title>Angebote &amp; Annahme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Angebote_%26_Annahme&amp;diff=879"/>
		<updated>2026-06-29T20:21:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Grundsätzliches */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein alltäglicher Vorgang in seine molekularen Bestandteile aufgespalten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Grundsätzliches&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;(Kauf-)vertrag&#039;&#039;&#039; kommt durch &#039;&#039;&#039;2 übereinstimmende Willenserklärungen&#039;&#039;&#039; zustande, eben &#039;&#039;&#039;der Unterbreitung eines Angebots und der Annahme desselben&#039;&#039;&#039;. Soweit so bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich für einen Kaufvertrag sind hierbei die eigentlichen Eckpunkte (Essentialia Negotii):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vertragsparteien&#039;&#039;&#039; (Wer ist Käufer und wer Verkäufer)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaufsache&#039;&#039;&#039; (was wird eigentlich gehandelt?)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaufpreis&#039;&#039;&#039; (und für wieviel wird es gehandelt?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Angebot&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Was zählt als Angebot?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Hier zahlt sich der jahrelange Lateinunterricht in der Schule endlich mal aus:D)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Invitatio ad offerendum&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
(Einladung zur Abgabe von Angeboten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Invitatio ad offerendum (oder einfach Invitatio) ist &#039;&#039;&#039;kein Angebot an sich&#039;&#039;&#039;, sondern viel mehr &#039;&#039;&#039;eine Information&#039;&#039;&#039; an eine in der Regel breitere Personengruppe, &#039;&#039;&#039;dass für eine bestimmte Ware zu einem bestimmten Preis ein Angebot unterbreitet werden kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig hierbei:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Es ist eben &amp;lt;u&amp;gt;kein Angebot&amp;lt;/u&amp;gt; und zählt deshalb nicht als eine der 2 Willenserklärungen, die für einen Kaufvertrag vonnöten sind. Vielmehr ist der &#039;&#039;&#039;Wille des Kunden&#039;&#039;&#039; (sei dieser nun mündlich, schriftlich oder konkludent) &#039;&#039;&#039;dieses &amp;quot;Angebot&amp;quot; anzunehmen das eigentliche Angebot.&#039;&#039;&#039; Der Verkäufer muss selbiges dann annehmen, damit der Kaufvertrag zustande kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Art &#039;&#039;&#039;behält sich der Verkäufer den Abschluss des Kaufvertrags vor&#039;&#039;&#039; und kann so u. A. Situationen vermeiden, in denen er einen Kaufvertrag nicht erfüllen kann und dementsprechend Schadensersatz leisten müsste (z. B. einzigartiger Gegenstand ist bereits verkauft, das öffentlich sichtbare Angebot aber noch nicht entfernt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Invitatio zählen bspw. &#039;&#039;&#039;Angebote im Schaufenster eines Ladens, Auslagen im Supermarkt, Angebote auf Ebay oder allgemein alle Listungen auf z.B. Amazon&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Offerta ad incertas personas&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
(Angebot an unbestimmte Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderes als eine Invitatio ist eine Offerta ad incertas personas (oder einfach Offerta) &#039;&#039;&#039;ein verbindliches Angebot&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das sich&#039;&#039;&#039; aber anders als ein &amp;quot;normales&amp;quot; Angebot an einen &#039;&#039;&#039;unbestimmten, aber bestimmbaren Personenkreis richtet&#039;&#039;&#039;. In der Regel ist eine solche Offerta &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;bedingt&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;, das existieren dieses speziellen Angebots setzt also voraus, dass bestimmte Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für diese Bedingungen können &#039;&#039;&#039;etwa ein ausreichender Vorrat, ein passender Geldbetrag oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Personengruppe&#039;&#039;&#039; (z.B. Volljährige) sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Offerta zählen bspw. das Aufstellen von Getränke- oder Snackautomaten, Zapfsäulen an Tankstellen oder das Anbieten von Transporten durch Bus und Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gem. §145 BGB ist jemand, der ein Angebot macht, an dieses Angebot gebunden, es sei denn, dass er diese Bindung explizit ausgeschlossen (z.B. durch &amp;quot;Solange der Vorrat reicht&amp;quot;, &amp;quot;freibleibend&amp;quot;, etc.) oder durch eine Frist eingeschränkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Angebot erlischt gem. §146 BGB wenn es abgelehnt oder nicht rechtzeitig angenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rechtzeitig&amp;quot; heißt dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wenn in direktem Kontakt mit jemandem&#039;&#039;&#039; (also persönlich oder z.B. am Telefon oder Videochat): &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sofort&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; (§147 Abs. 1 BGB).&lt;br /&gt;
* Wenn abwesend (also z.B. per Brief, Mail oder Chatnachricht): &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bis zu dem Zeitpunkt, an dem man unterstellen kann, dass der potenzielle Vertragspartner seine Post/Mails/Chats/etc. gelesen hat&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; (§147 Abs. 2 BGB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen davon kann man zur Annahme eines Angebots aber auch eine Frist setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt laut BGH-Rechtsprechung im Zivilrecht immer: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Schweigen ist keine Zustimmung!&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Fristen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Wird zur Annahme eines Angebots eine Frist gesetzt, muss die eventuelle Annahme innerhalb dieser Frist erfolgen (§148). Eine Frist kann mündlich oder schriftlich gesetzt werden, wobei man aber bei Ersterem im Nachhinein mit der Beweisführung Schwierigkeiten bekommen könnte. Sicherer ist daher der schriftliche Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung wesentliche Paragraphen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
(Alles BGB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§145&#039;&#039;&#039; - Unterbreitet jemand ein Angebot ist er daran gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§146&#039;&#039;&#039; - Ein Angebot erlischt, wenn es nicht rechtzeitig angenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§147 Abs.1&#039;&#039;&#039; - Ein persönlich überbrachtes Angebot muss sofort angenommen werden, sonst verfällt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§147 Abs. 2&#039;&#039;&#039; - Ein per Post, Mail, etc. überbrachtes Angebot muss innerhalb des Zeitraums angenommen werden, in dem man erwarten kann, dass der Empfänger seine Post liest, seine Mails durchsieht, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§148&#039;&#039;&#039; - Wird eine Frist gesetzt, muss die eventuelle Annahme des Angebots innerhalb dieser Frist erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§149&#039;&#039;&#039; - Wenn die Annahme eines Angebots schriftlich (per Post, Mail, etc.) erfolgt und sich verspätet, so muss der Absender (der die Annahme verschickt hat) das dem Empfänger (Unterbreiter des Angebots) unverzüglich melden, damit die Annahme gültig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§150 Abs. 1&#039;&#039;&#039; - Verspätet sich eine Annahme (siehe §147, 148, 149) gilt sie als neues Angebot. Das alte Angebot verfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§150 Abs. 2&#039;&#039;&#039; - Wird ein Angebot unter bestimmten Bedingungen oder Modifikationen angenommen gilt es als neues Angebot. Das alte Angebot verfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§151&#039;&#039;&#039; - Die Annahme eines Angebots kann durch eine konkludente Handlung erfolgen, sofern das in diesem Kontext üblich ist oder eine andere Annahmeerklärung nicht erwartet werden kann (z. B. das Scannen von Waren an der Supermarktkasse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Checkliste Vorgehensweise&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Nachschlagewerke&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Offerta ad incertas personas - Juraforum: https://www.juraforum.de/lexikon/offerta-ad-incertas-personas&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Angebote_%26_Annahme&amp;diff=878</id>
		<title>Angebote &amp; Annahme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Angebote_%26_Annahme&amp;diff=878"/>
		<updated>2026-06-29T19:37:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: Die Seite wurde neu angelegt: „Ein alltäglicher Vorgang in seine molekularen Bestandteile aufgespalten...  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grundsätzliches&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; == Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Kauf-)vertrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kommt durch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2 übereinstimmende Willenserklärungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zustande, eben &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;der Unterbreitung eines Angebots und der Annahme desselben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Soweit so bekannt.  Wesentlich für einen Kaufvertrag sind hierbei die eigentlichen Eckpunkte (Essentialia Negotii):  * &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertragsparteien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Wer ist Käufer und wer Verkäufer) * &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kauf…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein alltäglicher Vorgang in seine molekularen Bestandteile aufgespalten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Grundsätzliches&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;(Kauf-)vertrag&#039;&#039;&#039; kommt durch &#039;&#039;&#039;2 übereinstimmende Willenserklärungen&#039;&#039;&#039; zustande, eben &#039;&#039;&#039;der Unterbreitung eines Angebots und der Annahme desselben&#039;&#039;&#039;. Soweit so bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich für einen Kaufvertrag sind hierbei die eigentlichen Eckpunkte (Essentialia Negotii):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vertragsparteien&#039;&#039;&#039; (Wer ist Käufer und wer Verkäufer)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaufsache&#039;&#039;&#039; (was wird eigentlich gehandelt?)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaufpreis&#039;&#039;&#039; (und für wieviel wird es gehandelt?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Angebot&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Was zählt als Angebot?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Hier zahlt sich der jahrelange Lateinunterricht in der Schule endlich mal aus:D)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Invitatio ad offerendum&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
(Einladung, ein Angebot zu unterbreiten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Invitatio ad offerendum (oder einfach Invitatio) ist &#039;&#039;&#039;kein Angebot an sich&#039;&#039;&#039;, sondern viel mehr &#039;&#039;&#039;eine Information&#039;&#039;&#039; an eine in der Regel breitere Personengruppe, &#039;&#039;&#039;dass für eine bestimmte Ware zu einem bestimmten Preis ein Angebot unterbreitet werden kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig hierbei:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Es ist eben &amp;lt;u&amp;gt;kein Angebot&amp;lt;/u&amp;gt; und zählt deshalb nicht als eine der 2 Willenserklärungen, die für einen Kaufvertrag vonnöten sind. Vielmehr ist der &#039;&#039;&#039;Wille des Kunden&#039;&#039;&#039; (sei dieser nun mündlich, schriftlich oder konkludent) &#039;&#039;&#039;dieses &amp;quot;Angebot&amp;quot; anzunehmen das eigentliche Angebot.&#039;&#039;&#039; Der Verkäufer muss selbiges dann annehmen, damit der Kaufvertrag zustande kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Art &#039;&#039;&#039;behält sich der Verkäufer den Abschluss des Kaufvertrags vor&#039;&#039;&#039; und kann so u. A. Situationen vermeiden, in denen er einen Kaufvertrag nicht erfüllen kann und dementsprechend Schadensersatz leisten müsste (z. B. einzigartiger Gegenstand ist bereits verkauft, das öffentlich sichtbare Angebot aber noch nicht entfernt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Invitatio zählen bspw. Angebote im Schaufenster eines Ladens, Auslagen im Supermarkt, Angebote auf Ebay oder allgemein alle Listungen auf z.B. Amazon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Offerta ad incertas personas&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
(Angebot an unbestimmte Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung wesentliche Paragraphen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Checkliste Vorgehensweise&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Wirtschaftsprivatrecht&amp;diff=877</id>
		<title>Wirtschaftsprivatrecht</title>
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		<updated>2026-06-29T19:07:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Präsenztage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Übersichtsseite für Wirtschaftsprivatrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Online-Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Abstraktionsprinzip]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Präsenztage - Zivilrecht&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Angebote &amp;amp; Annahme&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Vertretungen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Schuldrecht&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;AGBs&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Kaufverträge&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Präsenztage - Handelsrecht&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Wirtschaftsprivatrecht&amp;diff=876</id>
		<title>Wirtschaftsprivatrecht</title>
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		<updated>2026-06-29T18:59:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Abstraktionsprinzip */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Übersichtsseite für Wirtschaftsprivatrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Online-Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Abstraktionsprinzip]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Präsenztage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weiteres&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Studium&amp;diff=875</id>
		<title>Studium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Studium&amp;diff=875"/>
		<updated>2026-06-29T18:58:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Wirtschaftsprivatrecht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;1. Semester&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Mathematik &amp;amp; Statistik]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Finanzielle Berichterstattung|&#039;&#039;&#039;Finanzielle Berichterstattung&#039;&#039;&#039;]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;2. Semester&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Grundlagen Finance]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Grundlagen Management]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Mikroökonomie]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Theorie-Praxis-Transfer]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;3. Semester&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Marketing &amp;amp; Vertrieb]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Internes Rechnungswesen]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Controlling &amp;amp; Risikomanagement]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Theorie-Praxis-Transfer]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;4. Semester&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Makroökonomie]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Wirtschaftsprivatrecht]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
__NICHT_INDEXIEREN__&lt;br /&gt;
__KEIN_NEUER_ABSCHNITTSLINK__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Abstraktionsprinzip&amp;diff=874</id>
		<title>Abstraktionsprinzip</title>
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		<updated>2026-06-22T11:15:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Kurzfassung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was hat es mit diesem mehr als nur etwas abstrakten Prinzip auf sich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Kurzfassung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Das Abstraktionsprinzip besagt, dass jedes Rechtsgeschäft unabhängig von eventuellen anderen Rechtsgeschäften in seiner Wirksamkeit &amp;quot;existiert&amp;quot;. Beispiel: Bei einer Transaktion entstehen im Normalfall ganze &amp;lt;u&amp;gt;3 Rechtsgeschäfte&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Erstens der Kaufvertrag an sich&#039;&#039;&#039; (Verpflichtungsgeschäft), &#039;&#039;&#039;zweitens die Übergabe des gekauften Gegenstands&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;drittens die Zahlung des Kaufpreises&#039;&#039;&#039; (beides Verfügungsgeschäfte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Nach dem Abstraktionsprinzip hat es, wenn eines dieser Rechtsgeschäfte fehlerhaft oder unwirksam sein sollte, zunächst einmal keine Auswirkungen auf die Wirksamkeit der anderen Rechtsgeschäfte.&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Deren Wirksamkeit müsste u. U. separat geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch ist es möglich, dass wenn sich z. B. ein Kaufvertrag als unwirksam herausstellt, die anderen getätigten Rechtsgeschäfte (Übergabe der Ware und Zahlung des Kaufpreises) (noch) wirksam sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wenn Wechselgeld im Spiel ist zählt dies noch einmal als zusätzliches Rechtsgeschäft mit 2 Willenserklärungen.&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Willenserklärungen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Wo wir gerade bei dem Thema sind: Bei einem wie oben beschriebenen Kaufvertrag gibt es insgesamt 6 Willenserklärungen. Bei jedem der 3 Rechtsgeschäfte gibt der Käufer seinen Willen preis und der Verkäufer akzeptiert (Käufer: &amp;quot;Ich möchte kaufen&amp;quot;, &amp;quot;Ich möchte die Ware bekommen&amp;quot;, &amp;quot;Ich möchte Dir den Kaufpreis geben&amp;quot;, Verkäufer: &amp;quot;Einverstanden&amp;quot; (jeweils)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Warum das alles?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Der größte Vorteil ist &#039;&#039;&#039;Rechtssicherheit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn M das Notebook von J kauft und es sofort an K weiterverkaufen würde, sich der Kaufvertrag zwischen M und J aber als unwirksam herausstellt und es kein Abstraktionsprinzip gäbe, könnte die Eigentumsübergabe von M an K durch die Unwirksamkeit der Transaktion von M und J &amp;quot;mitgerissen&amp;quot; werden. Keiner könnte also am Ende wissen, ob er wirklich Eigentümer geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Abstraktionsprinzip wird jede Eigentumsübertragung eigenständig (und eben nicht als &amp;quot;Kette&amp;quot;) beurteilt, sodass der ganze Rechtsverkehr insgesamt berechenbarer und damit sicherer wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
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		<title>Abstraktionsprinzip</title>
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		<updated>2026-06-20T20:38:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Kurzfassung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was hat es mit diesem mehr als nur etwas abstrakten Prinzip auf sich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Kurzfassung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Das Abstraktionsprinzip besagt, dass jedes Rechtsgeschäft unabhängig von eventuellen anderen Rechtsgeschäften in seiner Wirksamkeit &amp;quot;existiert&amp;quot;. Beispiel: Bei einer Transaktion entstehen im Normalfall ganze &amp;lt;u&amp;gt;3 Rechtsgeschäfte&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Erstens der Kaufvertrag an sich&#039;&#039;&#039; (Verpflichtungsgeschäft), &#039;&#039;&#039;zweitens die Übergabe des gekauften Gegenstands&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;drittens die Zahlung des Kaufpreises&#039;&#039;&#039; (beides Verfügungsgeschäfte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Nach dem Abstraktionsprinzip hat es, wenn eines dieser Rechtsgeschäfte fehlerhaft oder unwirksam sein sollte, zunächst einmal keine Auswirkungen auf die Wirksamkeit der anderen Rechtsgeschäfte.&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Deren Wirksamkeit müsste u. U. separat geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch ist es möglich, dass wenn sich z. B. ein Kaufvertrag als unwirksam herausstellt, die anderen getätigten Rechtsgeschäfte (Übergabe der Ware und Zahlung des Kaufpreises) (noch) wirksam sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Willenserklärungen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Wo wir gerade bei dem Thema sind: Bei einem wie oben beschriebenen Kaufvertrag gibt es insgesamt 6 Willenserklärungen. Bei jedem der 3 Rechtsgeschäfte gibt der Käufer seinen Willen preis und der Verkäufer akzeptiert (Käufer: &amp;quot;Ich möchte kaufen&amp;quot;, &amp;quot;Ich möchte die Ware bekommen&amp;quot;, &amp;quot;Ich möchte Dir den Kaufpreis geben&amp;quot;, Verkäufer: &amp;quot;Einverstanden&amp;quot; (jeweils)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Warum das alles?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Der größte Vorteil ist &#039;&#039;&#039;Rechtssicherheit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn M das Notebook von J kauft und es sofort an K weiterverkaufen würde, sich der Kaufvertrag zwischen M und J aber als unwirksam herausstellt und es kein Abstraktionsprinzip gäbe, könnte die Eigentumsübergabe von M an K durch die Unwirksamkeit der Transaktion von M und J &amp;quot;mitgerissen&amp;quot; werden. Keiner könnte also am Ende wissen, ob er wirklich Eigentümer geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Abstraktionsprinzip wird jede Eigentumsübertragung eigenständig (und eben nicht als &amp;quot;Kette&amp;quot;) beurteilt, sodass der ganze Rechtsverkehr insgesamt berechenbarer und damit sicherer wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
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		<title>Abstraktionsprinzip</title>
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		<updated>2026-06-20T16:31:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was hat es mit diesem mehr als nur etwas abstrakten Prinzip auf sich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Kurzfassung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Das Abstraktionsprinzip besagt, dass jedes Rechtsgeschäft unabhängig von eventuellen anderen Rechtsgeschäften in seiner Wirksamkeit &amp;quot;existiert&amp;quot;. Beispiel: Bei einer Transaktion entstehen im Normalfall ganze &amp;lt;u&amp;gt;3 Rechtsgeschäfte&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Erstens der Kaufvertrag an sich&#039;&#039;&#039; (Verpflichtungsgeschäft), &#039;&#039;&#039;zweitens die Übergabe des gekauften Gegenstands&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;drittens die Zahlung des Kaufpreises&#039;&#039;&#039; (beides Verfügungsgeschäfte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Nach dem Abstraktionsprinzip hat es, wenn eines dieser Rechtsgeschäfte fehlerhaft oder unwirksam sein sollte, zunächst einmal keine Auswirkungen auf die Wirksamkeit der anderen Rechtsgeschäfte.&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Deren Wirksamkeit müsste u. U. separat geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch ist es möglich, dass wenn sich z. B. ein Kaufvertrag als unwirksam herausstellt, die anderen getätigten Rechtsgeschäfte (Übergabe der Ware und Zahlung des Kaufpreises) (noch) wirksam sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Warum das alles?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Der größte Vorteil ist &#039;&#039;&#039;Rechtssicherheit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn M das Notebook von J kauft und es sofort an K weiterverkaufen würde, sich der Kaufvertrag zwischen M und J aber als unwirksam herausstellt und es kein Abstraktionsprinzip gäbe, könnte die Eigentumsübergabe von M an K durch die Unwirksamkeit der Transaktion von M und J &amp;quot;mitgerissen&amp;quot; werden. Keiner könnte also am Ende wissen, ob er wirklich Eigentümer geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Abstraktionsprinzip wird jede Eigentumsübertragung eigenständig (und eben nicht als &amp;quot;Kette&amp;quot;) beurteilt, sodass der ganze Rechtsverkehr insgesamt berechenbarer und damit sicherer wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
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		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Abstraktionsprinzip&amp;diff=871</id>
		<title>Abstraktionsprinzip</title>
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		<updated>2026-06-20T16:14:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: Die Seite wurde neu angelegt: „Was hat es mit diesem mehr als nur etwas abstrakten Prinzip auf sich?  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzfassung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; == Das Abstraktionsprinzip besagt, dass jedes Rechtsgeschäft unabhängig von eventuellen anderen Rechtsgeschäften in seiner Wirksamkeit &amp;quot;existiert&amp;quot;. Beispiel: Bei einer Transaktion entstehen im Normalfall ganze &amp;lt;u&amp;gt;3 Rechtsgeschäfte&amp;lt;/u&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erstens der Kaufvertrag an sich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Verpflichtungsgeschäft), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zweitens die Übergabe des gekauften Gegenstands&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was hat es mit diesem mehr als nur etwas abstrakten Prinzip auf sich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Kurzfassung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Das Abstraktionsprinzip besagt, dass jedes Rechtsgeschäft unabhängig von eventuellen anderen Rechtsgeschäften in seiner Wirksamkeit &amp;quot;existiert&amp;quot;. Beispiel: Bei einer Transaktion entstehen im Normalfall ganze &amp;lt;u&amp;gt;3 Rechtsgeschäfte&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Erstens der Kaufvertrag an sich&#039;&#039;&#039; (Verpflichtungsgeschäft), &#039;&#039;&#039;zweitens die Übergabe des gekauften Gegenstands&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;drittens die Zahlung des Kaufpreises&#039;&#039;&#039; (beides Verfügungsgeschäfte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Nach dem Abstraktionsprinzip hat es, wenn eines dieser Rechtsgeschäfte fehlerhaft oder unwirksam sein sollte, zunächst einmal keine Auswirkungen auf die Wirksamkeit der anderen Rechtsgeschäfte.&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Deren Wirksamkeit müsste u. U. separat geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch ist es möglich, dass wenn sich z. B. ein Kaufvertrag als unwirksam herausstellt, die anderen getätigten Rechtsgeschäfte (Übergabe der Ware und Zahlung des Kaufpreises) (noch) wirksam sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Beispiel aus der Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Warum das alles?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Der größte Vorteil ist Rechtssicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn M das Notebook von J kauft und es sofort an K weiterverkaufen würde, sich der Kaufvertrag zwischen M und J aber als unwirksam herausstellt und es kein Abstraktionsprinzip gäbe, könnte die Eigentumsübergabe von M an K durch die Unwirksamkeit der Transaktion von M und J &amp;quot;mitgerissen&amp;quot; werden. Keiner könnte also am Ende wissen, ob er wirklich Eigentümer geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Abstraktionsprinzip wird jede Eigentumsübertragung eigenständig (und eben nicht als &amp;quot;Kette&amp;quot;) beurteilt, sodass der ganze Rechtsverkehr insgesamt berechenbarer und damit sicherer wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Wirtschaftsprivatrecht&amp;diff=870</id>
		<title>Wirtschaftsprivatrecht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Wirtschaftsprivatrecht&amp;diff=870"/>
		<updated>2026-06-20T13:32:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Übersichtsseite für Wirtschaftsprivatrecht.  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Online-Vorlesung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==  === &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abstraktionsprinzip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ===  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Präsenztage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weiteres&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Übersichtsseite für Wirtschaftsprivatrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Online-Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Abstraktionsprinzip&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Präsenztage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Weiteres&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie&amp;diff=869</id>
		<title>Makroökonomie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie&amp;diff=869"/>
		<updated>2026-06-13T14:52:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - ohne Staat */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Seiten für Makroökonomie. Hoffentlich wird das hier besser als Mikroökonomie damals...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Makroökonomie - Formelsammlung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Erste Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Inlandsprodukt]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung|Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - ohne Staat]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Wachstum und Konjunktur&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Keynesianische Kreuzkurve&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zweite Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - mit Staat&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Dritte Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie_-_Formelsammlung&amp;diff=868</id>
		<title>Makroökonomie - Formelsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie_-_Formelsammlung&amp;diff=868"/>
		<updated>2026-06-13T14:47:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Übersicht über alles Wichtige im Zusammenhang mit Makroökonomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Inlandsprodukt&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Siehe [[Inlandsprodukt|entsprechende Seite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Fortsetzung folgt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - ohne Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorgehen:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Einsortieren der Positionen in die entsprechenden Konten (siehe unten).&lt;br /&gt;
# Alle Konten jeweils summieren. Dabei die Überschüsse bzw. Defizite auf der entsprechenden Seite eintragen.&lt;br /&gt;
# Gewinnverwendung berücksichtigen - Ausschüttung oder Thesaurierung?&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
# Übertragung in Gesamtkonto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;&#039;Welche Positionen gehören in welches Konto?&#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Löhne (&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;) - Bezahlung:&amp;lt;/u&amp;gt; Je nachdem, wer die Löhne bezahlt entweder &#039;&#039;&#039;linke Seite Produktionskonto Haushalte oder Unternehmen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; rechte Seite Einkommenskonto Haushalte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Konsum (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;) - Produktion:&amp;lt;/u&amp;gt; Je nachdem, wer produziert entweder &#039;&#039;&#039;rechte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seite Produktionskonto Haushalte oder Unternehmen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; linke Seite Einkommenskonto Haushalte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Vorleistungen (&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;):&amp;lt;/u&amp;gt; Je nachdem, wer für wen produziert: &#039;&#039;&#039;Rechte Seite Produktionskonto Produzent &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; linke Seite Produktionskonto Empfänger.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Investitionen brutto (&#039;&#039;&#039;Ib&#039;&#039;&#039;):&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Rechte Seite Produktionskonto Unternehmen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; - je nachdem, wer sie kauft - &#039;&#039;&#039;linke Seite Vermögensänderungskonto Unternehmen oder Haushalte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nicht verkaufte bzw. eingelagerte Güter (&#039;&#039;&#039;Ib&#039;&#039;&#039;):&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Rechte Seite Produktionskonto Unternehmen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; linke Seite Vermögensänderungskonto Unternehmen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Abschreibungen (&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;):&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Linke Seite Produktionskonto Unternehmen oder Haushalte &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; rechte Seite Vermögensänderungskonto Unternehmen oder Haushalte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Gewinnausschüttungen (&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;):&amp;lt;/u&amp;gt; Differenz aller Posten auf der &#039;&#039;&#039;linken Seite Produktionskonto Unternehmen bzw. Haushalte &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; rechte Seite Einkommenskonto Haushalte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Einbehaltene Gewinne (&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;):&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Linke Seite Produktionskonto Unternehmen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; rechte Seite Einkommenskonto Unternehmen.&#039;&#039;&#039; Die Differenz zur Summe auf der linken Seite des Einkommenskontos Unternehmen sind Ersparnisse (S), welche auf die rechte Seite des Vermögensänderungskontos Unternehmen fließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ersparnisse (&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;) - Haushalte:&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Differenz zwischen&#039;&#039;&#039; Löhnen / Gewinnen (&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039; - rechte Seite) und Konsum (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; - linke Seite) des &#039;&#039;&#039;Einkommenskontos Haushalte&#039;&#039;&#039;. Fließen auf die &#039;&#039;&#039;rechte Seite des Vermögensänderungskontos Haushalte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ersparnisse (&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;) - Unternehmen:&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Gegenposition zu&#039;&#039;&#039; den einbehaltenen Gewinnen (&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039; - rechte Seite) auf der linken Seite des Einkommenskontos Unternehmen. Fließen auf die &#039;&#039;&#039;rechte Seite des Vermögensänderungskontos Unternehmen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - mit Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Der Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie_-_Formelsammlung&amp;diff=867</id>
		<title>Makroökonomie - Formelsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie_-_Formelsammlung&amp;diff=867"/>
		<updated>2026-06-13T14:44:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Übersicht über alles Wichtige im Zusammenhang mit Makroökonomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Inlandsprodukt&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Siehe [[Inlandsprodukt|entsprechende Seite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Fortsetzung folgt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorgehen:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Einsortieren der Positionen in die entsprechenden Konten (siehe unten).&lt;br /&gt;
# Alle Konten jeweils summieren. Dabei die Überschüsse bzw. Defizite auf der entsprechenden Seite eintragen.&lt;br /&gt;
# Gewinnverwendung berücksichtigen - Ausschüttung oder Thesaurierung?&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
# Übertragung in Gesamtkonto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;&#039;Welche Positionen gehören in welches Konto?&#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Löhne (&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;) - Bezahlung:&amp;lt;/u&amp;gt; Je nachdem, wer die Löhne bezahlt entweder &#039;&#039;&#039;linke Seite Produktionskonto Haushalte oder Unternehmen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; rechte Seite Einkommenskonto Haushalte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Konsum (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;) - Produktion:&amp;lt;/u&amp;gt; Je nachdem, wer produziert entweder &#039;&#039;&#039;rechte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seite Produktionskonto Haushalte oder Unternehmen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; linke Seite Einkommenskonto Haushalte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Vorleistungen (&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;):&amp;lt;/u&amp;gt; Je nachdem, wer für wen produziert: &#039;&#039;&#039;Rechte Seite Produktionskonto Produzent &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; linke Seite Produktionskonto Empfänger.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Investitionen brutto (&#039;&#039;&#039;Ib&#039;&#039;&#039;):&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Rechte Seite Produktionskonto Unternehmen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; - je nachdem, wer sie kauft - &#039;&#039;&#039;linke Seite Vermögensänderungskonto Unternehmen oder Haushalte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nicht verkaufte bzw. eingelagerte Güter (&#039;&#039;&#039;Ib&#039;&#039;&#039;):&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Rechte Seite Produktionskonto Unternehmen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; linke Seite Vermögensänderungskonto Unternehmen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Abschreibungen (&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;):&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Linke Seite Produktionskonto Unternehmen oder Haushalte &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; rechte Seite Vermögensänderungskonto Unternehmen oder Haushalte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Gewinnausschüttungen (&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;):&amp;lt;/u&amp;gt; Differenz aller Posten auf der &#039;&#039;&#039;linken Seite Produktionskonto Unternehmen bzw. Haushalte &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; rechte Seite Einkommenskonto Haushalte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Einbehaltene Gewinne (&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;):&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Linke Seite Produktionskonto Unternehmen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; rechte Seite Einkommenskonto Unternehmen.&#039;&#039;&#039; Die Differenz zur Summe auf der linken Seite des Einkommenskontos Unternehmen sind Ersparnisse (S), welche auf die rechte Seite des Vermögensänderungskontos Unternehmen fließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ersparnisse (&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;) - Haushalte:&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Differenz zwischen&#039;&#039;&#039; Löhnen / Gewinnen (&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039; - rechte Seite) und Konsum (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; - linke Seite) des &#039;&#039;&#039;Einkommenskontos Haushalte&#039;&#039;&#039;. Fließen auf die &#039;&#039;&#039;rechte Seite des Vermögensänderungskontos Haushalte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ersparnisse (&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;) - Unternehmen:&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Gegenposition zu&#039;&#039;&#039; den einbehaltenen Gewinnen (&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039; - rechte Seite) auf der linken Seite des Einkommenskontos Unternehmen. Fließen auf die &#039;&#039;&#039;rechte Seite des Vermögensänderungskontos Unternehmen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Der Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie_-_Formelsammlung&amp;diff=866</id>
		<title>Makroökonomie - Formelsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie_-_Formelsammlung&amp;diff=866"/>
		<updated>2026-06-08T23:51:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Übersicht über alles Wichtige im Zusammenhang mit Makroökonomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Inlandsprodukt&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Vorgehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Der Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie_-_Formelsammlung&amp;diff=865</id>
		<title>Makroökonomie - Formelsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie_-_Formelsammlung&amp;diff=865"/>
		<updated>2026-06-05T14:03:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: Die Seite wurde neu angelegt: „Übersicht über alles Wichtige im Zusammenhang mit Makroökonomie.  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inlandsprodukt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; == Vorgehen:“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Übersicht über alles Wichtige im Zusammenhang mit Makroökonomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Inlandsprodukt&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Vorgehen:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie&amp;diff=864</id>
		<title>Makroökonomie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie&amp;diff=864"/>
		<updated>2026-06-05T14:02:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Makroökonomie - Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Seiten für Makroökonomie. Hoffentlich wird das hier besser als Mikroökonomie damals...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Makroökonomie - Formelsammlung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Erste Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Inlandsprodukt]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung|Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - ohne Staat]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zweite Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - mit Staat&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Dritte Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Volkswirtschaftliche_Gesamtrechnung&amp;diff=863</id>
		<title>Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Volkswirtschaftliche_Gesamtrechnung&amp;diff=863"/>
		<updated>2026-05-11T20:43:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Investitionen (I) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was geschieht, wenn Makroökonomie und Buchhaltung eine unheilige Allianz bilden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;VGR ohne Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Einfach formuliert versucht die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung &#039;&#039;&#039;alle Umsätze, Käufe und sonstige Transaktionen in einer Volkswirtschaft&#039;&#039;&#039; (z. B. in good old Germany) &#039;&#039;&#039;mindestens einem &amp;quot;Verursacher&amp;quot; zuzuordnen und das Ganze dann (hoffentlich) nachvollziehbar und vereinheitlicht darzustellen.&#039;&#039;&#039; Im Prinzip also wie bei dem Jahresabschluss eines Unternehmens, nur eine Nummer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Konten&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wie bei der Buchhaltung gibt es auch bei der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen &#039;&#039;&#039;T-Konten&#039;&#039;&#039;, auf die einzelne Posten gebucht werden. Zwar muss diese Art der Buchführung am Ende nicht testiert werden, abgeschlossen werden sie aber trotzdem (dazu später mehr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Konten folgen zudem einer eigenen Logik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gibt es &#039;&#039;&#039;zwei Akteure&#039;&#039;&#039; in unserer Rechnung, nämlich &#039;&#039;&#039;Unternehmen und private Haushalte&#039;&#039;&#039;. Hiermit sind keine spezifischen Personen oder Firmen gemeint, sondern einfach alle Unternehmen und Haushalte einer Volkswirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Akteure kaufen und verkaufen voneinander: Die Haushalte verkaufen ihre Arbeitskraft an Unternehmen und erhalten dafür einen &#039;&#039;&#039;Lohn&#039;&#039;&#039;. Diesen geben sie dann komplett (natürlich nicht, aber das hier ist schließlich Ökonomie...) für &#039;&#039;&#039;Konsumgüter&#039;&#039;&#039;, die von den Unternehmen hergestellt werden aus. Zusätzlich kaufen die Unternehmen noch &#039;&#039;&#039;Vorleistungen&#039;&#039;&#039; von anderen Unternehmen ein (ein Bäcker kauft bspw. Mehl von einem Müller, um sein Brot backen zu können).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Parteien verfügen &#039;&#039;&#039;jeweils über ein Produktionskonto (PK), ein Einkommenskonto (EK) und ein Vermögensänderungskonto (VÄK)&#039;&#039;&#039;. Diese Konten sind auch wieder in Soll (links) und Haben (rechts) eingeteilt, es heißt hier nur &#039;&#039;&#039;Verwendung (=Soll) und Aufkommen (=Haben)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der Versuch einer Darstellung der Konten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Makroök Kontenübersicht leer.png|ohne|mini|426x426px|Kontenübersicht]]&lt;br /&gt;
Die Aufgabe ist es nun, einzelne, in Aufgaben vorgegebene, &#039;&#039;&#039;Posten in die richtigen Konten an die richtige Stelle zu buchen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Jedoch müssen sowohl die Konten als auch der Saldo am Schluss immer ausgeglichen sein!&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Konsum (C) &amp;amp; Faktoreinkommen (F)&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wenn es um die &#039;&#039;&#039;Produktion von Konsumgütern (C)&#039;&#039;&#039; geht ist das Ganze ja grundsätzlich noch recht logisch: Wird etwas produziert kommt es ins &#039;&#039;&#039;Produktionskonto&#039;&#039;&#039;. Meistens sind es natürlich die Unternehmen, die die Produktion übernehmen, aber &#039;&#039;&#039;auch private Haushalte können produzieren&#039;&#039;&#039; (als Selbstständige ohne separate Rechtspersönlichkeit, also Bauern, Ärzte, Anwälte, etc.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Produktion von Konsumgütern&#039;&#039;&#039; wird immer auf die &#039;&#039;&#039;rechte Seite eines Kontos (=Aufkommensseite)&#039;&#039;&#039; gebucht. Als Gegenleistung dafür, dass sie die Konsumgüter herstellen, erhalten die Angestellten natürlich &#039;&#039;&#039;Lohn und Gehalt&#039;&#039;&#039;, zusammengefasst als &#039;&#039;&#039;Faktoreinkommen (F)&#039;&#039;&#039;. Dieses steht den Konsumgütern C in der &#039;&#039;&#039;linken Spalte (=Verwendungsseite)&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;des Produktionskontos&#039;&#039;&#039; gegenüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich haben auch die produzierenden privaten Haushalte Angestellte und zahlen Faktoreinkommen (F). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Annahme, dass die &#039;&#039;&#039;Unternehmen Konsumgüter im Wert von 1.400&#039;&#039;&#039; (Euro, Millionen Euro, sucht-es-euch-aus) und die &#039;&#039;&#039;privaten Haushalte Konsumgüter im Wert von 400 produzieren&#039;&#039;&#039; und dafür jeweils &#039;&#039;&#039;Faktoreinkommen in gleicher Höhe&#039;&#039;&#039; zahlen, sieht das in den Produktionskonten dann so aus: &lt;br /&gt;
[[Datei:Konsumgüter+Faktoreinkommen.png|ohne|mini|1208x1208px|Buchung in die Produktionskonten.|verweis=Datei:Konsumgüter_Faktoreinkommen.png]]&lt;br /&gt;
Das Faktoreinkommen (F) ist ja, wie bereits erwähnt, die Löhne und Gehälter, die die privaten Haushalte für ihre zur Verfügung gestellte Arbeitskraft erhalten. Ergo wird &#039;&#039;&#039;das gesamte Faktoreinkommen&#039;&#039;&#039; (Faktoreinkommen der Unternehmen + Faktoreinkommen der Haushalte) in das &#039;&#039;&#039;Einkommenskonto der privaten Haushalte&#039;&#039;&#039; auf die &#039;&#039;&#039;Aufkommensseite&#039;&#039;&#039; gebucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir dann unterstellen, dass die privaten Haushalte das gesamte Faktoreinkommen sofort wieder für Konsumgüter ausgeben (-&amp;gt; Buchung auf die linke Seite des Einkommenskontos), stimmt die Gleichung auch wieder: &lt;br /&gt;
[[Datei:Makroök. Einkommen Privathaushalte.png|ohne|mini|1206x1206px|Buchung Einkommen + Konsum private Haushalte]]&lt;br /&gt;
Das sind erst einmal die Grundlagen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Ich wette, ihr habt gerade so viel Spaß, dass ihr euch wünscht, das Ganze würde noch sehr viel weiter gehen:D &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, gute Neuigkeiten... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Vorleistungen (V)&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt sind Vorleistungen die Güter, die die Unternehmen einkaufen, um damit oder daraus Konsumgüter herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da aber immer nur so viele Vorleistungen eingekauft werden (Aufkommensseite) wie auch verarbeitet werden (Verwendungsseite) kürzt sich dieser Posten immer selbst raus und könnte theoretisch auch ganz weggelassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir also annehmen, dass die Unternehmen Vorleistungen in Höhe von 1.600 einkaufen, um damit Konsumgüter herstellen zu können, sieht das Ganze in der Buchung so aus:&lt;br /&gt;
[[Datei:Vorleistungen Makroök..png|ohne|mini|330x330px|Buchung Vorleistungen]]&lt;br /&gt;
Soll heißen: Es werden Vorleistungen im Wert von 1.600 eingekauft (rechte Seite) und Vorleistungen im Wert von 1.600 werden für die Produktion verwendet (linke Seite). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Investitionen (I)&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wenn es um das Thema Investieren geht, so gibt es in der VGR eine Grundregel: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Private Haushalte können nicht investieren.&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Die einzige Ausnahme hiervon bildet der Neubau eines Eigenheims, das ist aber definitiv ein Sonderfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Wir reden hier übrigens nicht von dem Investieren im Finanzsinn, sondern vom Ausbau und Erhalt des Geschäftsbetriebs von Unternehmen! -&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Investieren ist also das Privileg der Unternehmen. Damit aber nicht genug, es gibt obendrein noch verschiedene Arten von Investitionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bruttoanlageinvestitionen:&#039;&#039;&#039; Das sind die &#039;&#039;&#039;klassischen Investitionen, die ein Unternehmen tätigt, um am Markt bestehen zu können.&#039;&#039;&#039; Hierzu zählen Ausrüstungsinvestitionen (Maschinen, Fuhrpark, etc.), Bauinvestitionen (Gebäude, Straßen, usw.) und Immaterielle Investitionen (Software, Intellectual Property, etc.).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Lagerinvestitionen:&#039;&#039;&#039; Hier wird es etwas abstrakt: In der VGR zählen &#039;&#039;&#039;Produkte, die in einer Periode zwar hergestellt, aber nicht verkauft wurden&#039;&#039;&#039;, als Investitionen.&lt;br /&gt;
* Nettoinvestitionen: Sind einfach nur die Investitionen abzüglich aller Abschreibungen.&lt;br /&gt;
Investitionen finden immer im &#039;&#039;&#039;Produktionskonto von Unternehmen auf der rechten Seite&#039;&#039;&#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Abschreibungen (D)&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Es wäre keine BWL-Theorie komplett ohne das Thema Abschreibungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschreibungen finden in Produktionskonten auf der linken Seite statt. Selbstverständlich gibt es auch sie nur bei Unternehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Gewinnausschüttungen (V-EK F) &amp;amp; Zurückgelegte Gewinne (einb. F)&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Weitere Buchungen&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Abschluss&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;VGR mit Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Wie verhält sich das Ganze nun, wenn das Kälteste aller Ungeheuer (Nietzsche, glaube ich?) mitspielt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Volkswirtschaftliche_Gesamtrechnung&amp;diff=862</id>
		<title>Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Volkswirtschaftliche_Gesamtrechnung&amp;diff=862"/>
		<updated>2026-05-09T14:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Investitionen (I) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was geschieht, wenn Makroökonomie und Buchhaltung eine unheilige Allianz bilden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;VGR ohne Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Einfach formuliert versucht die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung &#039;&#039;&#039;alle Umsätze, Käufe und sonstige Transaktionen in einer Volkswirtschaft&#039;&#039;&#039; (z. B. in good old Germany) &#039;&#039;&#039;mindestens einem &amp;quot;Verursacher&amp;quot; zuzuordnen und das Ganze dann (hoffentlich) nachvollziehbar und vereinheitlicht darzustellen.&#039;&#039;&#039; Im Prinzip also wie bei dem Jahresabschluss eines Unternehmens, nur eine Nummer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Konten&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wie bei der Buchhaltung gibt es auch bei der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen &#039;&#039;&#039;T-Konten&#039;&#039;&#039;, auf die einzelne Posten gebucht werden. Zwar muss diese Art der Buchführung am Ende nicht testiert werden, abgeschlossen werden sie aber trotzdem (dazu später mehr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Konten folgen zudem einer eigenen Logik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gibt es &#039;&#039;&#039;zwei Akteure&#039;&#039;&#039; in unserer Rechnung, nämlich &#039;&#039;&#039;Unternehmen und private Haushalte&#039;&#039;&#039;. Hiermit sind keine spezifischen Personen oder Firmen gemeint, sondern einfach alle Unternehmen und Haushalte einer Volkswirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Akteure kaufen und verkaufen voneinander: Die Haushalte verkaufen ihre Arbeitskraft an Unternehmen und erhalten dafür einen &#039;&#039;&#039;Lohn&#039;&#039;&#039;. Diesen geben sie dann komplett (natürlich nicht, aber das hier ist schließlich Ökonomie...) für &#039;&#039;&#039;Konsumgüter&#039;&#039;&#039;, die von den Unternehmen hergestellt werden aus. Zusätzlich kaufen die Unternehmen noch &#039;&#039;&#039;Vorleistungen&#039;&#039;&#039; von anderen Unternehmen ein (ein Bäcker kauft bspw. Mehl von einem Müller, um sein Brot backen zu können).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Parteien verfügen &#039;&#039;&#039;jeweils über ein Produktionskonto (PK), ein Einkommenskonto (EK) und ein Vermögensänderungskonto (VÄK)&#039;&#039;&#039;. Diese Konten sind auch wieder in Soll (links) und Haben (rechts) eingeteilt, es heißt hier nur &#039;&#039;&#039;Verwendung (=Soll) und Aufkommen (=Haben)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der Versuch einer Darstellung der Konten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Makroök Kontenübersicht leer.png|ohne|mini|426x426px|Kontenübersicht]]&lt;br /&gt;
Die Aufgabe ist es nun, einzelne, in Aufgaben vorgegebene, &#039;&#039;&#039;Posten in die richtigen Konten an die richtige Stelle zu buchen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Jedoch müssen sowohl die Konten als auch der Saldo am Schluss immer ausgeglichen sein!&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Konsum (C) &amp;amp; Faktoreinkommen (F)&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wenn es um die &#039;&#039;&#039;Produktion von Konsumgütern (C)&#039;&#039;&#039; geht ist das Ganze ja grundsätzlich noch recht logisch: Wird etwas produziert kommt es ins &#039;&#039;&#039;Produktionskonto&#039;&#039;&#039;. Meistens sind es natürlich die Unternehmen, die die Produktion übernehmen, aber &#039;&#039;&#039;auch private Haushalte können produzieren&#039;&#039;&#039; (als Selbstständige ohne separate Rechtspersönlichkeit, also Bauern, Ärzte, Anwälte, etc.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Produktion von Konsumgütern&#039;&#039;&#039; wird immer auf die &#039;&#039;&#039;rechte Seite eines Kontos (=Aufkommensseite)&#039;&#039;&#039; gebucht. Als Gegenleistung dafür, dass sie die Konsumgüter herstellen, erhalten die Angestellten natürlich &#039;&#039;&#039;Lohn und Gehalt&#039;&#039;&#039;, zusammengefasst als &#039;&#039;&#039;Faktoreinkommen (F)&#039;&#039;&#039;. Dieses steht den Konsumgütern C in der &#039;&#039;&#039;linken Spalte (=Verwendungsseite)&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;des Produktionskontos&#039;&#039;&#039; gegenüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich haben auch die produzierenden privaten Haushalte Angestellte und zahlen Faktoreinkommen (F). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Annahme, dass die &#039;&#039;&#039;Unternehmen Konsumgüter im Wert von 1.400&#039;&#039;&#039; (Euro, Millionen Euro, sucht-es-euch-aus) und die &#039;&#039;&#039;privaten Haushalte Konsumgüter im Wert von 400 produzieren&#039;&#039;&#039; und dafür jeweils &#039;&#039;&#039;Faktoreinkommen in gleicher Höhe&#039;&#039;&#039; zahlen, sieht das in den Produktionskonten dann so aus: &lt;br /&gt;
[[Datei:Konsumgüter+Faktoreinkommen.png|ohne|mini|1208x1208px|Buchung in die Produktionskonten.|verweis=Datei:Konsumgüter_Faktoreinkommen.png]]&lt;br /&gt;
Das Faktoreinkommen (F) ist ja, wie bereits erwähnt, die Löhne und Gehälter, die die privaten Haushalte für ihre zur Verfügung gestellte Arbeitskraft erhalten. Ergo wird &#039;&#039;&#039;das gesamte Faktoreinkommen&#039;&#039;&#039; (Faktoreinkommen der Unternehmen + Faktoreinkommen der Haushalte) in das &#039;&#039;&#039;Einkommenskonto der privaten Haushalte&#039;&#039;&#039; auf die &#039;&#039;&#039;Aufkommensseite&#039;&#039;&#039; gebucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir dann unterstellen, dass die privaten Haushalte das gesamte Faktoreinkommen sofort wieder für Konsumgüter ausgeben (-&amp;gt; Buchung auf die linke Seite des Einkommenskontos), stimmt die Gleichung auch wieder: &lt;br /&gt;
[[Datei:Makroök. Einkommen Privathaushalte.png|ohne|mini|1206x1206px|Buchung Einkommen + Konsum private Haushalte]]&lt;br /&gt;
Das sind erst einmal die Grundlagen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Ich wette, ihr habt gerade so viel Spaß, dass ihr euch wünscht, das Ganze würde noch sehr viel weiter gehen:D &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, gute Neuigkeiten... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Vorleistungen (V)&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt sind Vorleistungen die Güter, die die Unternehmen einkaufen, um damit oder daraus Konsumgüter herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da aber immer nur so viele Vorleistungen eingekauft werden (Aufkommensseite) wie auch verarbeitet werden (Verwendungsseite) kürzt sich dieser Posten immer selbst raus und könnte theoretisch auch ganz weggelassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir also annehmen, dass die Unternehmen Vorleistungen in Höhe von 1.600 einkaufen, um damit Konsumgüter herstellen zu können, sieht das Ganze in der Buchung so aus:&lt;br /&gt;
[[Datei:Vorleistungen Makroök..png|ohne|mini|330x330px|Buchung Vorleistungen]]&lt;br /&gt;
Soll heißen: Es werden Vorleistungen im Wert von 1.600 eingekauft (rechte Seite) und Vorleistungen im Wert von 1.600 werden für die Produktion verwendet (linke Seite). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Abschreibungen (D)&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Es wäre keine BWL-Theorie komplett ohne das Thema Abschreibungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Investitionen (I)&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wenn es um das Thema Investieren geht, so gibt es in der VGR eine Grundregel: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Private Haushalte können nicht investieren.&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Die einzige Ausnahme hiervon bildet der Neubau eines Eigenheims, das ist aber definitiv ein Sonderfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Wir reden hier übrigens nicht von dem Investieren im Finanzsinn, sondern vom Ausbau und Erhalt des Geschäftsbetriebs von Unternehmen! -&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Investieren ist also das Privileg der Unternehmen. Damit aber nicht genug, es gibt obendrein noch verschiedene Arten von Investitionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bruttoanlageinvestitionen:&#039;&#039;&#039; Das sind die &#039;&#039;&#039;klassischen Investitionen, die ein Unternehmen tätigt, um am Markt bestehen zu können.&#039;&#039;&#039; Hierzu zählen Ausrüstungsinvestitionen (Maschinen, Fuhrpark, etc.), Bauinvestitionen (Gebäude, Straßen, usw.) und Immaterielle Investitionen (Software, Intellectual Property, etc.).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Lagerinvestitionen:&#039;&#039;&#039; Hier wird es etwas abstrakt: In der VGR zählen &#039;&#039;&#039;Produkte, die in einer Periode zwar hergestellt, aber nicht verkauft wurden&#039;&#039;&#039;, als Investitionen.&lt;br /&gt;
* Nettoinvestitionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;VGR mit Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Wie verhält sich das Ganze nun, wenn das Kälteste aller Ungeheuer (Nietzsche, glaube ich?) mitspielt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Volkswirtschaftliche_Gesamtrechnung&amp;diff=861</id>
		<title>Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Volkswirtschaftliche_Gesamtrechnung&amp;diff=861"/>
		<updated>2026-05-09T13:27:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* VGR ohne Staat */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was geschieht, wenn Makroökonomie und Buchhaltung eine unheilige Allianz bilden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;VGR ohne Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Einfach formuliert versucht die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung &#039;&#039;&#039;alle Umsätze, Käufe und sonstige Transaktionen in einer Volkswirtschaft&#039;&#039;&#039; (z. B. in good old Germany) &#039;&#039;&#039;mindestens einem &amp;quot;Verursacher&amp;quot; zuzuordnen und das Ganze dann (hoffentlich) nachvollziehbar und vereinheitlicht darzustellen.&#039;&#039;&#039; Im Prinzip also wie bei dem Jahresabschluss eines Unternehmens, nur eine Nummer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Konten&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wie bei der Buchhaltung gibt es auch bei der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen &#039;&#039;&#039;T-Konten&#039;&#039;&#039;, auf die einzelne Posten gebucht werden. Zwar muss diese Art der Buchführung am Ende nicht testiert werden, abgeschlossen werden sie aber trotzdem (dazu später mehr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Konten folgen zudem einer eigenen Logik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gibt es &#039;&#039;&#039;zwei Akteure&#039;&#039;&#039; in unserer Rechnung, nämlich &#039;&#039;&#039;Unternehmen und private Haushalte&#039;&#039;&#039;. Hiermit sind keine spezifischen Personen oder Firmen gemeint, sondern einfach alle Unternehmen und Haushalte einer Volkswirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Akteure kaufen und verkaufen voneinander: Die Haushalte verkaufen ihre Arbeitskraft an Unternehmen und erhalten dafür einen &#039;&#039;&#039;Lohn&#039;&#039;&#039;. Diesen geben sie dann komplett (natürlich nicht, aber das hier ist schließlich Ökonomie...) für &#039;&#039;&#039;Konsumgüter&#039;&#039;&#039;, die von den Unternehmen hergestellt werden aus. Zusätzlich kaufen die Unternehmen noch &#039;&#039;&#039;Vorleistungen&#039;&#039;&#039; von anderen Unternehmen ein (ein Bäcker kauft bspw. Mehl von einem Müller, um sein Brot backen zu können).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Parteien verfügen &#039;&#039;&#039;jeweils über ein Produktionskonto (PK), ein Einkommenskonto (EK) und ein Vermögensänderungskonto (VÄK)&#039;&#039;&#039;. Diese Konten sind auch wieder in Soll (links) und Haben (rechts) eingeteilt, es heißt hier nur &#039;&#039;&#039;Verwendung (=Soll) und Aufkommen (=Haben)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der Versuch einer Darstellung der Konten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Makroök Kontenübersicht leer.png|ohne|mini|426x426px|Kontenübersicht]]&lt;br /&gt;
Die Aufgabe ist es nun, einzelne, in Aufgaben vorgegebene, &#039;&#039;&#039;Posten in die richtigen Konten an die richtige Stelle zu buchen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Jedoch müssen sowohl die Konten als auch der Saldo am Schluss immer ausgeglichen sein!&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Konsum (C) &amp;amp; Faktoreinkommen (F)&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wenn es um die &#039;&#039;&#039;Produktion von Konsumgütern (C)&#039;&#039;&#039; geht ist das Ganze ja grundsätzlich noch recht logisch: Wird etwas produziert kommt es ins &#039;&#039;&#039;Produktionskonto&#039;&#039;&#039;. Meistens sind es natürlich die Unternehmen, die die Produktion übernehmen, aber &#039;&#039;&#039;auch private Haushalte können produzieren&#039;&#039;&#039; (als Selbstständige ohne separate Rechtspersönlichkeit, also Bauern, Ärzte, Anwälte, etc.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Produktion von Konsumgütern&#039;&#039;&#039; wird immer auf die &#039;&#039;&#039;rechte Seite eines Kontos (=Aufkommensseite)&#039;&#039;&#039; gebucht. Als Gegenleistung dafür, dass sie die Konsumgüter herstellen, erhalten die Angestellten natürlich &#039;&#039;&#039;Lohn und Gehalt&#039;&#039;&#039;, zusammengefasst als &#039;&#039;&#039;Faktoreinkommen (F)&#039;&#039;&#039;. Dieses steht den Konsumgütern C in der &#039;&#039;&#039;linken Spalte (=Verwendungsseite)&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;des Produktionskontos&#039;&#039;&#039; gegenüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich haben auch die produzierenden privaten Haushalte Angestellte und zahlen Faktoreinkommen (F). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Annahme, dass die &#039;&#039;&#039;Unternehmen Konsumgüter im Wert von 1.400&#039;&#039;&#039; (Euro, Millionen Euro, sucht-es-euch-aus) und die &#039;&#039;&#039;privaten Haushalte Konsumgüter im Wert von 400 produzieren&#039;&#039;&#039; und dafür jeweils &#039;&#039;&#039;Faktoreinkommen in gleicher Höhe&#039;&#039;&#039; zahlen, sieht das in den Produktionskonten dann so aus: &lt;br /&gt;
[[Datei:Konsumgüter+Faktoreinkommen.png|ohne|mini|1208x1208px|Buchung in die Produktionskonten.]]&lt;br /&gt;
Das Faktoreinkommen (F) ist ja, wie bereits erwähnt, die Löhne und Gehälter, die die privaten Haushalte für ihre zur Verfügung gestellte Arbeitskraft erhalten. Ergo wird &#039;&#039;&#039;das gesamte Faktoreinkommen&#039;&#039;&#039; (Faktoreinkommen der Unternehmen + Faktoreinkommen der Haushalte) in das &#039;&#039;&#039;Einkommenskonto der privaten Haushalte&#039;&#039;&#039; auf die &#039;&#039;&#039;Aufkommensseite&#039;&#039;&#039; gebucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir dann unterstellen, dass die privaten Haushalte das gesamte Faktoreinkommen sofort wieder für Konsumgüter ausgeben (-&amp;gt; Buchung auf die linke Seite des Einkommenskontos), stimmt die Gleichung auch wieder: &lt;br /&gt;
[[Datei:Makroök. Einkommen Privathaushalte.png|ohne|mini|1206x1206px|Buchung Einkommen + Konsum private Haushalte]]&lt;br /&gt;
Das sind erst einmal die Grundlagen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Ich wette, ihr habt gerade so viel Spaß, dass ihr euch wünscht, das Ganze würde noch sehr viel weiter gehen:D &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, gute Neuigkeiten... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Vorleistungen (V)&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt sind Vorleistungen die Güter, die die Unternehmen einkaufen, um damit oder daraus Konsumgüter herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da aber immer nur so viele Vorleistungen eingekauft werden (Aufkommensseite) wie auch verarbeitet werden (Verwendungsseite) kürzt sich dieser Posten immer selbst raus und könnte theoretisch auch ganz weggelassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir also annehmen, dass die Unternehmen Vorleistungen in Höhe von 1.600 einkaufen, um damit Konsumgüter herstellen zu können, sieht das Ganze in der Buchung so aus:&lt;br /&gt;
[[Datei:Vorleistungen Makroök..png|ohne|mini|330x330px|Buchung Vorleistungen]]&lt;br /&gt;
Soll heißen: Es werden Vorleistungen im Wert von 1.600 eingekauft (rechte Seite) und Vorleistungen im Wert von 1.600 werden für die Produktion verwendet (linke Seite). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Investitionen (I)&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Abschreibungen (D)&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;VGR mit Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Wie verhält sich das Ganze nun, wenn das Kälteste aller Ungeheuer (Nietzsche, glaube ich?) mitspielt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Datei:Makro%C3%B6k._Einkommen_Privathaushalte.png&amp;diff=860</id>
		<title>Datei:Makroök. Einkommen Privathaushalte.png</title>
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		<updated>2026-05-09T13:23:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Makroök. Einkommen Privathaushalte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Datei:Konsumg%C3%BCter%2BFaktoreinkommen.png&amp;diff=859</id>
		<title>Datei:Konsumgüter+Faktoreinkommen.png</title>
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		<updated>2026-05-09T13:13:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Konsumgüter+Faktoreinkommen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Datei:Vorleistungen_Makro%C3%B6k..png&amp;diff=858</id>
		<title>Datei:Vorleistungen Makroök..png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Datei:Vorleistungen_Makro%C3%B6k..png&amp;diff=858"/>
		<updated>2026-05-09T12:56:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vorleistungen Makroök.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Volkswirtschaftliche_Gesamtrechnung&amp;diff=857</id>
		<title>Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Volkswirtschaftliche_Gesamtrechnung&amp;diff=857"/>
		<updated>2026-05-09T12:30:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Grundlegende Posten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was geschieht, wenn Makroökonomie und Buchhaltung eine unheilige Allianz bilden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;VGR ohne Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Einfach formuliert versucht die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung &#039;&#039;&#039;alle Umsätze, Käufe und sonstige Transaktionen in einer Volkswirtschaft&#039;&#039;&#039; (z. B. in good old Germany) &#039;&#039;&#039;mindestens einem &amp;quot;Verursacher&amp;quot; zuzuordnen und das Ganze dann (hoffentlich) nachvollziehbar und vereinheitlicht darzustellen.&#039;&#039;&#039; Im Prinzip also wie bei dem Jahresabschluss eines Unternehmens, nur eine Nummer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Konten&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wie bei der Buchhaltung gibt es auch bei der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen &#039;&#039;&#039;T-Konten&#039;&#039;&#039;, auf die einzelne Posten gebucht werden. Zwar muss diese Art der Buchführung am Ende nicht testiert werden, abgeschlossen werden sie aber trotzdem (dazu später mehr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Konten folgen zudem einer eigenen Logik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gibt es &#039;&#039;&#039;zwei Akteure&#039;&#039;&#039; in unserer Rechnung, nämlich &#039;&#039;&#039;Unternehmen und private Haushalte&#039;&#039;&#039;. Hiermit sind keine spezifischen Personen oder Firmen gemeint, sondern einfach alle Unternehmen und Haushalte einer Volkswirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Akteure kaufen und verkaufen voneinander: Die Haushalte verkaufen ihre Arbeitskraft an Unternehmen und erhalten dafür einen &#039;&#039;&#039;Lohn&#039;&#039;&#039;. Diesen geben sie dann komplett (natürlich nicht, aber das hier ist schließlich Ökonomie...) für &#039;&#039;&#039;Konsumgüter&#039;&#039;&#039;, die von den Unternehmen hergestellt werden aus. Zusätzlich kaufen die Unternehmen noch &#039;&#039;&#039;Vorleistungen&#039;&#039;&#039; von anderen Unternehmen ein (ein Bäcker kauft bspw. Mehl von einem Müller, um sein Brot backen zu können).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Parteien verfügen &#039;&#039;&#039;jeweils über ein Produktionskonto, ein Einkommenskonto und ein Vermögensänderungskonto&#039;&#039;&#039;. Diese Konten sind aber nicht in Soll und Haben unterteilt, sondern links in Verwendung (&amp;quot;Wie wird das Geld verwendet?&amp;quot;) und rechts in Aufkommen (&amp;quot;Woher kommt das Geld eigentlich?&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der Versuch einer Darstellung der Konten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Makroök Kontenübersicht leer.png|ohne|mini|398x398px]]&lt;br /&gt;
Die Aufgabe ist es nun, einzelne, in Aufgaben vorgegebene, Posten in die richtigen Konten an die richtige Stelle zu buchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Grundlegende Posten&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wenn es um die &#039;&#039;&#039;Produktion von Konsumgütern (C)&#039;&#039;&#039; geht ist das Ganze ja grundsätzlich noch recht logisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Investitionen&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Abschreibungen&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;VGR mit Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Wie verhält sich das Ganze nun, wenn das Kälteste aller Ungeheuer (Nietzsche, glaube ich?) mitspielt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Datei:Makro%C3%B6k_Konten%C3%BCbersicht_leer.png&amp;diff=856</id>
		<title>Datei:Makroök Kontenübersicht leer.png</title>
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		<updated>2026-05-09T12:29:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Markroök. Konten&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie&amp;diff=855</id>
		<title>Makroökonomie</title>
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		<updated>2026-05-08T12:08:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - ohne Staat */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Seiten für Makroökonomie. Hoffentlich wird das hier besser als Mikroökonomie damals...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Makroökonomie - Glossar&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Erste Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Inlandsprodukt]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung|Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - ohne Staat]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zweite Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - mit Staat&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Dritte Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Volkswirtschaftliche_Gesamtrechnung&amp;diff=854</id>
		<title>Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung</title>
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		<updated>2026-05-06T18:57:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Berechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was geschieht, wenn Makroökonomie und Buchhaltung eine unheilige Allianz bilden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;VGR ohne Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Einfach formuliert versucht die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung &#039;&#039;&#039;alle Umsätze, Käufe und sonstige Transaktionen in einer Volkswirtschaft&#039;&#039;&#039; (z. B. in good old Germany) &#039;&#039;&#039;mindestens einem &amp;quot;Verursacher&amp;quot; zuzuordnen und das Ganze dann (hoffentlich) nachvollziehbar und vereinheitlicht darzustellen.&#039;&#039;&#039; Im Prinzip also wie bei dem Jahresabschluss eines Unternehmens, nur eine Nummer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Konten&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wie bei der Buchhaltung gibt es auch bei der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen &#039;&#039;&#039;T-Konten&#039;&#039;&#039;, auf die einzelne Posten gebucht werden. Zwar muss diese Art der Buchführung am Ende nicht testiert werden, abgeschlossen werden sie aber trotzdem (dazu später mehr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Konten folgen zudem einer eigenen Logik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gibt es &#039;&#039;&#039;zwei Akteure&#039;&#039;&#039; in unserer Rechnung, nämlich &#039;&#039;&#039;Unternehmen und private Haushalte&#039;&#039;&#039;. Hiermit sind keine spezifischen Personen oder Firmen gemeint, sondern einfach alle Unternehmen und Haushalte einer Volkswirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Akteure kaufen und verkaufen voneinander: Die Haushalte verkaufen ihre Arbeitskraft an Unternehmen und erhalten dafür einen &#039;&#039;&#039;Lohn&#039;&#039;&#039;. Diesen geben sie dann komplett (natürlich nicht, aber das hier ist schließlich Ökonomie...) für &#039;&#039;&#039;Konsumgüter&#039;&#039;&#039;, die von den Unternehmen hergestellt werden aus. Zusätzlich kaufen die Unternehmen noch &#039;&#039;&#039;Vorleistungen&#039;&#039;&#039; von anderen Unternehmen ein (ein Bäcker kauft bspw. Mehl von einem Müller, um sein Brot backen zu können).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Parteien verfügen &#039;&#039;&#039;jeweils über ein Produktionskonto, ein Einkommenskonto und ein Vermögensänderungskonto&#039;&#039;&#039;. Diese Konten sind aber nicht in Soll und Haben unterteilt, sondern links in Verwendung (&amp;quot;Wie wird das Geld verwendet?&amp;quot;) und rechts in Aufkommen (&amp;quot;Woher kommt das Geld eigentlich?&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Grundlegende Posten&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Investitionen&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Abschreibungen&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;VGR mit Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Wie verhält sich das Ganze nun, wenn das Kälteste aller Ungeheuer (Nietzsche, glaube ich?) mitspielt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Volkswirtschaftliche_Gesamtrechnung&amp;diff=853</id>
		<title>Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung</title>
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		<updated>2026-05-04T19:43:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* VGR ohne Staat */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was geschieht, wenn Makroökonomie und Buchhaltung eine unheilige Allianz bilden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;VGR ohne Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Einfach formuliert versucht die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung &#039;&#039;&#039;alle Umsätze, Käufe und sonstige Transaktionen in einer Volkswirtschaft&#039;&#039;&#039; (z. B. in good old Germany) &#039;&#039;&#039;mindestens einem &amp;quot;Verursacher&amp;quot; zuzuordnen und das Ganze dann (hoffentlich) nachvollziehbar und vereinheitlicht darzustellen.&#039;&#039;&#039; Im Prinzip also wie bei dem Jahresabschluss eines Unternehmens, nur eine Nummer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei der Buchhaltung gibt es auch bei der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen &#039;&#039;&#039;T-Konten&#039;&#039;&#039;, auf die einzelne Posten gebucht werden. Zwar muss diese Art der Buchführung am Ende nicht testiert werden, abgeschlossen werden sie aber trotzdem (dazu später mehr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Konten folgen zudem einer eigenen Logik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gibt es &#039;&#039;&#039;zwei Akteure&#039;&#039;&#039; in unserer Rechnung, nämlich &#039;&#039;&#039;Unternehmen und Konsumenten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide verfügen &#039;&#039;&#039;jeweils über ein Produktionskonto, ein Einkommenskonto und ein Vermögensänderungskonto&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;VGR mit Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Wie verhält sich das Ganze nun, wenn das Kälteste aller Ungeheuer (Nietzsche, glaube ich?) mitspielt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Volkswirtschaftliche_Gesamtrechnung&amp;diff=852</id>
		<title>Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Volkswirtschaftliche_Gesamtrechnung&amp;diff=852"/>
		<updated>2026-04-24T17:22:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: Die Seite wurde neu angelegt: „Was geschieht, wenn Makroökonomie und Buchhaltung eine unheilige Allianz bilden?  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VGR ohne Staat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==  === &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ===  === &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berechnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ===  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VGR mit Staat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; == Wie verhält sich das Ganze nun, wenn das Kälteste aller Ungeheuer (Nietzsche, glaube ich?) mitspielt?  === &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ===  === &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berechnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ===“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was geschieht, wenn Makroökonomie und Buchhaltung eine unheilige Allianz bilden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;VGR ohne Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;VGR mit Staat&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Wie verhält sich das Ganze nun, wenn das Kälteste aller Ungeheuer (Nietzsche, glaube ich?) mitspielt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie&amp;diff=851</id>
		<title>Makroökonomie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie&amp;diff=851"/>
		<updated>2026-04-24T11:39:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Seiten für Makroökonomie. Hoffentlich wird das hier besser als Mikroökonomie damals...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Makroökonomie - Glossar&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Erste Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Inlandsprodukt]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - ohne Staat&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zweite Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - mit Staat&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Dritte Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie&amp;diff=850</id>
		<title>Makroökonomie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie&amp;diff=850"/>
		<updated>2026-04-20T19:33:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Makroökonomie - Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Seiten für Makroökonomie. Hoffentlich wird das hier besser als Mikroökonomie damals...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Makroökonomie - Glossar&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Erste Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Inlandsprodukt]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zweite Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Dritte Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Inlandsprodukt&amp;diff=849</id>
		<title>Inlandsprodukt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Inlandsprodukt&amp;diff=849"/>
		<updated>2026-04-20T19:33:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Nominales Inlandsprodukt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beginnen wir also unsere Reise in diesem Modul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Was ist das &amp;quot;(Brutto-)Inlandsprodukt&amp;quot; (BIP)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurzfassung: Das ist &#039;&#039;&#039;die Summe der Preise aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres in einem Land (z. B. Deutschland) gehandelt wurden.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch ein paar Besonderheiten was z. B. das Ausland oder den Zeitpunkt der &amp;quot;Übergabe&amp;quot; von Dienstleistungen angeht, aber für unsere Zwecke reicht diese Definition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Nominales Inlandsprodukt&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Wenn es ans Rechnen geht unterscheiden wir zwischen zwei verschiedenen Arten von Inlandsprodukten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nominale Inlandsprodukt berechnet sich einfach durch die &#039;&#039;&#039;verkaufte Menge eines Produktes in einem Jahr multipliziert mit dem jeweiligen Verkaufspreis&#039;&#039;&#039;. Das ist zwar sehr nah an der Realität und auch einfach zu berechnen, allerdings wird es dadurch auch durch zwei unterschiedliche Werte beeinflusst und ist somit nicht wirklich aussagekräftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; sieht also so aus (Angenommen, es gibt nur die Produkte a und b): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nominales BIP Jahr 1 = Preis Produkt a (Jahr 1) * Menge Produkt a (Jahr 1) + Preis Produkt b (Jahr 1) * Menge Produkt b (Jahr 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nominales BIP Jahr 2 = Preis Produkt a (Jahr 2) * Menge Produkt a (Jahr 2) + Preis Produkt b (Jahr 2) * Menge Produkt b (Jahr 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Reales Inlandsprodukt&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Interessanter - zumindest in Sachen Aussagekraft - ist da das reale Inlandsprodukt. Dabei werden &#039;&#039;&#039;nur die Mengen des jeweiligen Jahres verwendet&#039;&#039;&#039;, während man sich &#039;&#039;&#039;bei den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Preisen immer auf dasselbe, zuvor festgelegte Jahr&#039;&#039;&#039; (&amp;quot;Basisjahr&amp;quot;) bezieht. Das muss man bei der Rechnung natürlich bedenken, dafür ist das reale BIP dank der Tatsache, dass sich nur ein Faktor (die Menge) verändert, aussagekräftiger und damit interessanter für uns (zumindest als Makroökonomen...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechnung sieht folgendermaßen aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reales BIP Jahr 1 = Preis Produkt a (Jahr 1) * Menge Produkt a (Jahr 1) + Preis Produkt b (Jahr 1) * Menge Produkt b (Jahr 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reales BIP Jahr 2&#039;&#039;&#039; = Preis Produkt a (&amp;lt;u&amp;gt;Jahr 1&amp;lt;/u&amp;gt;) * Menge Produkt a (Jahr 2) + Preis Produkt b (&amp;lt;u&amp;gt;Jahr 1&amp;lt;/u&amp;gt;) * Menge Produkt b (Jahr 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit sind &#039;&#039;&#039;nominales und reales BIP im ersten Jahr der Berechnung identisch&#039;&#039;&#039;, erst im zweiten Jahr tauchen die ersten Unterschiede auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Deflator&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Um den Unterschied zwischen dem nominalen und dem realen BIP noch besser bestimmen zu können kommt der sogenannte Deflator zum Einsatz. Das ist literally nur das &#039;&#039;&#039;nominale BIP geteilt durch das reale BIP&#039;&#039;&#039; in dem jeweiligen Jahr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;Deflator = \frac{nominales IP}{reales BIP}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Sinn des Deflators ist es, das gestiegene bzw. gefallene Preisniveau des Inlandsproduktes zu messen. Soll heißen: &#039;&#039;&#039;Wenn der Deflator steigt, dann ist ein Anstieg des nominalen BIP auf Preiserhöhungen&#039;&#039;&#039; und eher weniger auf mengenmäßige Erhöhungen &#039;&#039;&#039;zurückzuführen&#039;&#039;&#039;. Man kann damit also ein bisschen auf die ursprünglichen Zahlen, aus denen das nominale BIP berechnet wurde, schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Wagen wir uns doch mal an die (Aufgaben-)Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;BIP und Deflator&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Weiter oben im Text habe ich schon über die Berechnung philosophiert, da sollte das hier ja keine allzu große Sache sein. Oder? ODER?!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir doch einfach mal die folgenden Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Preis Produkt a&lt;br /&gt;
!Menge Produkt b&lt;br /&gt;
!Preis Produkt b&lt;br /&gt;
!Menge Produkt b&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|5€&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|1€&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|7€&lt;br /&gt;
|150&lt;br /&gt;
|2€&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2026&lt;br /&gt;
|9€&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|3€&lt;br /&gt;
|150&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;nominale Inlandsprodukt&#039;&#039;&#039; ist ja recht einfach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2024:&amp;lt;/u&amp;gt; 5€ * 100 + 1€ * 50 = 550€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2025:&amp;lt;/u&amp;gt; 7€ * 150 + 2€ * 100 = 1.250€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2026:&amp;lt;/u&amp;gt; 9€ * 200 + 3€ * 150 = 2.250€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;realen Inlandsprodukt&#039;&#039;&#039; müssen wir an die Geschichte mit dem Basisjahr denken. Das ist eigentlich immer das erste Jahr in der Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2024:&amp;lt;/u&amp;gt; 5€ * 100 + 1€ * 50 = 550€ - Soweit, so gewöhnlich. Gleich wird es spannender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2025:&amp;lt;/u&amp;gt; 5€ * 150 + 1€ * 100 = 850€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2026:&amp;lt;/u&amp;gt; 5€ * 200 + 1€ * 150 = 1.150€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus können wir jetzt auch noch den &#039;&#039;&#039;Deflator&#039;&#039;&#039; basteln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2024:&amp;lt;/u&amp;gt; 550€ / 550€ = 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2025:&amp;lt;/u&amp;gt; 1.250€ / 850€ = 1,47&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2026:&amp;lt;/u&amp;gt; 2.250€ / 1.150€ = 1,96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war auch schon die ganze Magie:D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Wachstumsraten&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Sollte mathematisch eigentlich nichts neues sein, aber sicher ist sicher:)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir uns doch auch hier mal ein paar Zahlen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Inlandsprodukt (in Mrd. EUR)&lt;br /&gt;
!Deflator (Basisjahr 2020)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|2.030&lt;br /&gt;
|1,031&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|2.073,7&lt;br /&gt;
|1,044&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|2.114,4&lt;br /&gt;
|1,061&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Wenn es nur um das &#039;&#039;&#039;Wachstum des (nominalen) Inlandsprodukts&#039;&#039;&#039; geht ist das Ganze ja recht simpel. Einfach das Inlandsprodukt eines Jahres durch das des vorherigen Jahres teilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2023:&amp;lt;/u&amp;gt; N/A (duh.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2024:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;math&amp;gt;\frac{2.073,7}{2.030}-1\approx0,22=22%&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2025:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;math&amp;gt;\frac{2.114,4}{2.073,7}-1\approx0,18=18%&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wäre es aber mit der &#039;&#039;&#039;Berechnung des realen BIP&#039;&#039;&#039;? Da wir sowohl nominales BIP als auch den Deflator gegeben haben, können wir das reale BIP berechnen, indem wir die Deflator-Formel umstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2023:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;math&amp;gt;\frac{2.030}{1,031}=1.968,96&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2024:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;math&amp;gt;\frac{2.073,7}{1,044}=1.986,30&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2025:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\frac{2.110,4}{1,061}=1.989,07&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil wir gerade dabei sind berechnen wir doch spaßeshalber gleich noch die &#039;&#039;&#039;Wachstumsraten des realen BIP:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2023:&amp;lt;/u&amp;gt; N/A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2024:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;math&amp;gt;\frac{1.986,3}{1.968,96}-1\approx0,0088=0,88%&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2025:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;math&amp;gt;\frac{1.989,07}{1.986,3}-1\approx0,0084=0,14%&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sollte jetzt aber genug Mathe-Akrobatik gewesen sein:) Zumindest hier.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Studium&amp;diff=848</id>
		<title>Studium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Studium&amp;diff=848"/>
		<updated>2026-04-17T19:26:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* 4. Semester */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;1. Semester&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Mathematik &amp;amp; Statistik]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Finanzielle Berichterstattung|&#039;&#039;&#039;Finanzielle Berichterstattung&#039;&#039;&#039;]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;2. Semester&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Grundlagen Finance]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Grundlagen Management]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Mikroökonomie]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Theorie-Praxis-Transfer]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;3. Semester&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Marketing &amp;amp; Vertrieb]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Internes Rechnungswesen]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Controlling &amp;amp; Risikomanagement]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Theorie-Praxis-Transfer]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;4. Semester&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;[[Makroökonomie]]&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Wirtschaftsprivatrecht&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
__NICHT_INDEXIEREN__&lt;br /&gt;
__KEIN_NEUER_ABSCHNITTSLINK__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Inlandsprodukt&amp;diff=847</id>
		<title>Inlandsprodukt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Inlandsprodukt&amp;diff=847"/>
		<updated>2026-04-17T19:26:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beginnen wir also unsere Reise in diesem Modul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Was ist das &amp;quot;Inlandsprodukt&amp;quot;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurzfassung: Das ist die Summe sämtlicher Produktion und allen Einkommens eines Landes bzw. einer Nation. Mal sehen, ob ich das noch verständlicher formulieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Nominales Inlandsprodukt&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Effektives Inlandsprodukt&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gerechnet wird folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Inlandsprodukt&amp;diff=846</id>
		<title>Inlandsprodukt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Inlandsprodukt&amp;diff=846"/>
		<updated>2026-04-17T16:18:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: Die Seite wurde neu angelegt: „Beginnen wir also unsere Reise in diesem Modul.  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; == Was ist das &amp;quot;Inlandsprodukt&amp;quot;?  == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berechnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beginnen wir also unsere Reise in diesem Modul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Theorie&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Was ist das &amp;quot;Inlandsprodukt&amp;quot;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Berechnung&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie&amp;diff=845</id>
		<title>Makroökonomie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.felixbehrmann.de/index.php?title=Makro%C3%B6konomie&amp;diff=845"/>
		<updated>2026-04-17T15:51:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superuser: /* Erste Vorlesung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Seiten für Makroökonomie. Hoffentlich wird das hier besser als Mikroökonomie damals...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Makroökonomie - Glossar&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Erste Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Inlandsprodukt&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zweite Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Dritte Vorlesung&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Superuser</name></author>
	</entry>
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