Controlling - Formelsammlung: Unterschied zwischen den Versionen
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Zur Berechnung einfach die jeweilige Größe durch das Gesamtvermögen teilen. | Zur Berechnung einfach die jeweilige Größe durch das Gesamtvermögen teilen. | ||
Vorräte: | Vorräte: | ||
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=== '''Working Capital''' === | === '''Working Capital''' === | ||
Das Working Capital (='''Nettoumlaufvermögen''') ist die Summe der Vermögenswerte, die während des Betriebsprozesses (z.B. der Herstellung von Produkten) verbraucht werden und daher nicht dauerhaft zum Vermögen einer Firma gezählt werden. Es wird hauptsächlich als Liquiditätskennzahl verwendet. | Das Working Capital (='''Nettoumlaufvermögen''') ist die Summe der Vermögenswerte, die während des Betriebsprozesses (z.B. der Herstellung von Produkten) verbraucht werden und daher nicht dauerhaft zum Vermögen einer Firma gezählt werden. Es wird hauptsächlich als Liquiditätskennzahl verwendet. | ||
'''Ziel Working Capital Management:''' Nachhaltige Reduzierung der Kapitalbindungsdauer (CCC). | |||
<u>Großzügige Definition:</u> | |||
<u>'''Working Capital''' = Umlaufvermögen - kurzfristige Verbindlichkeiten</u> | |||
<u>Enge Definition:</u> | |||
<u>'''Working Capital''' = Vorräte + FLL - VLL</u> | <u>'''Working Capital''' = Vorräte + FLL - VLL</u> | ||
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<u>'''CCC''' = Days Inventory Outstanding (DIO) + Days Sales Outstanding (DSO) - Days Payable Outstanding (DPO)</u> | <u>'''CCC''' = Days Inventory Outstanding (DIO) + Days Sales Outstanding (DSO) - Days Payable Outstanding (DPO)</u> | ||
<u>DIO = (Vorräte (Bilanz) * 365) / Materialaufwand (GuV)</u> | <u>DIO = (Vorräte (Bilanz) * 365) / Materialaufwand (GuV)</u> (durchschnittliche Lagerdauer während des gesamten Prozesses). | ||
<u>DSO = (FLL (Bilanz) * 365) / Umsatz (GuV)</u> (durchschnittliche Dauer, bis Kunden ihre Rechnungen bezahlen). | |||
<u>DPO = (VLL (Bilanz) * 365) / Materialaufwand (GuV)</u> (durchschnittliche Dauer, bis das Unternehmen seine Rechnungen bei Lieferanten bezahlt). | |||
== '''Prosa + Multiple Choice''' == | |||
=== '''Rollen von Controllern und Wandlung des Controlling-Bildes''' === | |||
=== '''Werkzeuge der strategischen Planung''' === | |||
* PESTEL | |||
* SWOT | |||
* BCG-Matrix | |||
* Porters 5 Forces | |||
* Porters Wertschöpfungskette | |||
=== '''Wesentliche Trends der digitalen Transformation im Controlling''' === | |||
'''Der Effizienzdruck im Controlling wird zunehmen''' - Routinearbeiten werden basierend auf klaren Entscheidungsregeln automatisiert. | |||
'''Rollen und Kompetenzen im Controlling verändern sich''' - Der Controllerbereich integriert neue Kompetenzen und umfasst neue Aufgaben. | |||
'''Auf Datenverfügbarkeit und -verknüpfung kommt es an''' - Unternehmens- und wertschöpfungsübergreifende Daten ermöglichen eine verbreiterte und bessere Steuerung. | |||
'''Steuerung wird anderes funktionieren''' - Unternehmenssteuerung wandelt sich von reaktiv-analytisch zu proaktiv-prognostizierend. | |||
=== '''Balanced Scorecard''' === | |||
== '''Fragen und Antworten''' == | |||
Version vom 13. Januar 2026, 18:48 Uhr
Übersicht über die Formeln in Controlling. Hoffentlich werden es nicht allzu viele.
Kleines Update: Ich packe hier paar Klausur- und Übungsaufgaben rein und gucke mal wie die Klasur läuft...
Kennzahlen Rentabilität
Eine Unternehmensanalyse kommt in Controlling so sicher dran wie das Amen in der Kirche. Die ganzen Formeln aufzuschreiben kann also vermutlich nicht schaden.
Return on Assets (ROA)
(Auch als Gesamtkapitalrentabilität bezeichnet)
Bezeichnet die Rentabilität des EBITs eines Unternehmens in Bezug auf sein Gesamtkapital (Eigen-+Fremdkapital).
Berechnung:
Return on Equity (ROE)
(Auch Eigenkapitalrentabilität genannt)
Bezeichnet die Rentabilität des Gewinns eines Unternehmens in Bezug auf sein Eigenkapital.
Berechnung:
Return on Sales (ROS)
(a.k.a. Umsatzrentabilität)
Beschreibt die Rentabilität des EBITs eines Unternehmens in Bezug auf seinen Umsatz.
Berechnung:
Return on Investment (ROI)
(Hier kann ziemlich viel Schindluder getrieben werden, also bei der jeweiligen Formelzusammensetzung genau hinsehen!)
Wir definieren ROI als das EBIT geteilt durch das Gesamtkapital eines Unternehmens, also im Prinzip das Gleiche wie der ROA (in der Praxis ist beides etwas komplizierter, aber wir wollen hier ja niemanden auf dumme Gedanken bringen^^).
Berechnung:
Return on Capital Employed (ROCE)
Jetzt wird es ein klein wenig abstrakt: Der ROCE beschreibt wie viel Einkommen eine Firma pro in sie investierten Dollar/Euro/etc. generiert. Die Berechnung ist allerdings etwas komplizierter als die vorherigen Kennzahlen:
Berechnung: ROCE= EBIT / (Gesamtkapital-Rückstellungen-zinsfreie Verbindlichkeiten)
Liquiditätsgrade
Erster Grad: (Sollwert: 15% - 30%)
Zweiter Grad: Fehler beim Parsen (SVG (MathML kann über ein Browser-Plugin aktiviert werden): Ungültige Antwort („Math extension cannot connect to Restbase.“) von Server „https://wikimedia.org/api/rest_v1/“:): {\displaystyle \frac{FLL+Wertpapiere+Bank/Cash}{kurzfristiges Fremdkapital}} (Sollwert: >100%)
Dritter Grad: (Sollwert: >150%)
Kapitalquoten
Intensitäten
Beantwortet die Frage: Wieviel % des Gesamtvermögens macht diese Position (z.B. Vorräte, Wertpapiere, Anlagevermögen, etc.) aus?
Zur Berechnung einfach die jeweilige Größe durch das Gesamtvermögen teilen.
Vorräte:
Forderungen:
Sachanlagen:
Verzinsliches Vermögen:
Und so weiter...
Working Capital
Das Working Capital (=Nettoumlaufvermögen) ist die Summe der Vermögenswerte, die während des Betriebsprozesses (z.B. der Herstellung von Produkten) verbraucht werden und daher nicht dauerhaft zum Vermögen einer Firma gezählt werden. Es wird hauptsächlich als Liquiditätskennzahl verwendet.
Ziel Working Capital Management: Nachhaltige Reduzierung der Kapitalbindungsdauer (CCC).
Großzügige Definition:
Working Capital = Umlaufvermögen - kurzfristige Verbindlichkeiten
Enge Definition:
Working Capital = Vorräte + FLL - VLL
Cash Conversion Cycle
Der Cash Conversion Cycle (CCC) (=Umschlagsdauer) gibt an, wie viele Tage das Unternehmen mit seinem gesamten Herstellungs- und Verkaufsprozess (von der Bestellung der Rohstoffe bis zur Zahlung des Kaufpreises durch den Kunden) verbringt. Je niedriger der CCC, desto effizienter nutzt die Firma ihre Ressourcen.
CCC = Days Inventory Outstanding (DIO) + Days Sales Outstanding (DSO) - Days Payable Outstanding (DPO)
DIO = (Vorräte (Bilanz) * 365) / Materialaufwand (GuV) (durchschnittliche Lagerdauer während des gesamten Prozesses).
DSO = (FLL (Bilanz) * 365) / Umsatz (GuV) (durchschnittliche Dauer, bis Kunden ihre Rechnungen bezahlen).
DPO = (VLL (Bilanz) * 365) / Materialaufwand (GuV) (durchschnittliche Dauer, bis das Unternehmen seine Rechnungen bei Lieferanten bezahlt).
Prosa + Multiple Choice
Rollen von Controllern und Wandlung des Controlling-Bildes
Werkzeuge der strategischen Planung
- PESTEL
- SWOT
- BCG-Matrix
- Porters 5 Forces
- Porters Wertschöpfungskette
Wesentliche Trends der digitalen Transformation im Controlling
Der Effizienzdruck im Controlling wird zunehmen - Routinearbeiten werden basierend auf klaren Entscheidungsregeln automatisiert.
Rollen und Kompetenzen im Controlling verändern sich - Der Controllerbereich integriert neue Kompetenzen und umfasst neue Aufgaben.
Auf Datenverfügbarkeit und -verknüpfung kommt es an - Unternehmens- und wertschöpfungsübergreifende Daten ermöglichen eine verbreiterte und bessere Steuerung.
Steuerung wird anderes funktionieren - Unternehmenssteuerung wandelt sich von reaktiv-analytisch zu proaktiv-prognostizierend.