Taylor-Regel

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Was ist diese "Bedienungsanleitung der Zentralbanken" eigentlich und was besagt sie?

Grundaussage

Die Taylor-Regel ist eine Reaktionsfunktion der Zentralbanken, sie beschreibt also, wie die Zentralbanken reagieren sollten, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt.

Sie besagt: "Die Zentralbank legt den Zins nicht willkürlich fest, sondern nach bestimmten Kriterien".

Dabei beobachtet sie vor allem zwei bestimmte Größen: Die Inflation und die Auslastung der Wirtschaft (also die Produktionslücke).

Zur Taylor-Regel gibt es eine schöne Analogie:

Die Zentralbank ist wie der Fahrer eines Autos. Der Fahrer möchte mit seinem Auto immer genau 100 km/h schnell fahren. Wenn der Fahrer beobachtet, dass er zu langsam oder zu schnell fährt, gibt er Gas oder er bremst. Je nachdem.

Formel

IS/MP-Modell

Praxis in Aufgaben